Genau eine Woche nach dem Facebook
Facebook war mit allerlei Pannen und Ungereimtheiten ins Börsenleben gestartet, die nun Gerichte und Finanzaufseher beschäftigen. Der Börsenbetreiber Nasdaq war mit der schieren Zahl der Anlegerwünsche zum Börsenstart überfordert. Das Facebook-Papier war mit einer halben Stunde Verspätung in den Handel gegangen und viele Order wurden fehlerhaft ausgeführt.
Vor allem Stornierungen und Änderungen von Kaufaufträgen bereiteten Probleme, sodass am Ende Anleger auf Facebook-Aktien saßen, die sie eigentlich gar nicht haben wollten. Wegen des Kursverfalls müssen sie nun heftige Verluste verdauen. Ein Anleger hat eine Sammelklage eingereicht, um für sich und alle anderen Geschädigten Wiedergutmachung von der Nasdaq zu erstreiten.
Nach Informationen von US-Medien will die Investmentbank Morgan
Stanley, die den Börsengang federführend betreut hatte, ihre eigenen
Kunden für derartige Verluste entschädigen. Die "New York Times"
berichtete von einer internen Telefonkonferenz, in der die Pläne
vorgestellt worden seien. Nach Informationen der
Finanznachrichtenagentur Bloomberg will Morgan Stanley
ISIN US6174464486 US30303M1027
AXC0198 2012-05-25/15:49
