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flatex
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EZB sorgt für Spannung

Am Aktienmarkt war es gestern trotz negativer Nachrichten ein vergleichsweise freundlicher Tag. Ob es am Monatsultimo liegt oder an einer fälligen Kurserholung nach heftigen Verlusten aus den vorangegangenen Wochen? Interessant ist, dass andere Märkte die Lage nicht so positiv bewerten wie die globalen Aktienmärkte.

So werden der US-Dollar und die Anleihenmärkte nach wie vor als sicherer Hafen betrachtet und immer noch stärker nachgefragt. Der Euro fiel zum Greenback auf ein neues Zweijahrestief bei rund 1,2460 Dollar. Das hat auch Folgen für die Rohstoffmärkte, die in der Regel sehr dollarsensitiv sind. Häufig sinken die Rohstoffpreise, wenn der US-Dollar steigt und umgekehrt. Das zeigt aber auch, dass Gold nicht mehr nur als sicherer Hafen bewertet wird. Das gelbe Metall reagiert meist stärker, wenn Liquidität auf- oder abgebaut wird. Sollten die Zentralbanken ihre Geldmaschinen wieder anwerfen, wird es auch zu stärkeren Kursanstiegen im Gold kommen. Bis dahin wird es beim Goldpreis allerdings volatil bleiben.

Heute Morgen wird gemeldet, dass sich die EZB erst mal verweigert, Liquidität für spanische Banken bereit zu stellen und belastet damit vorbörslich Gold, DAX und andere globale AKtienmärkte.

Die leicht negative Stimmung spiegelt sich auch in dem CeFDex-Sentiment-Index für den DAX wider. Er ist aktuell mit einem Stand von -0,08 leicht im negativen Bereich. Die Spannbreite reicht von -1 bis +1. Auffällig ist der Sentiment-Index beim Bund-Future, wo das Barometer mit -0,97 stark negativ ist und Anleger damit recht eindeutig auf fallende Kurse beim Bund-Future setzen. Weitere Impulse könnten heute um 11.00 Uhr anstehen, wenn das EU-Verbrauchervertrauen veröffentlicht wird.

Um 17.30 Uhr hält EZB-Chef Draghi eine vielbeachtete Rede.

Hartmut Schneider
CeFDex Market Research für flatex markets®

CeFDex AG
Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main
© 2012 flatex
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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