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| Leoni AG - Alle Zeichen stehen auf Grün Die im MDAX gelistete Leoni AG zählt zu den Gewinnern der letzten Börsentage. Käufe durch Vorstandsmitglieder, positive Analysteneinschätzungen und Gerüchte, dass die chinesische Regierung den Autoabsatz mit Prämien fördern könnte, bescherten der Aktie ein deutliches Plus. So erwarb der Vorstandsvorsitzende Klaus Probst am 22.05.2012 Aktien im Wert von 190.020 EUR. Am 18. sowie am 22. Mai 2012 kaufte auch der Finanzvorstand des Nürnberger Automobilzulieferers, Dieter Bellé, Leoni-Aktien im Wert von 63.210 EUR beziehungsweise 56.050 EUR. Mögliche Gründe für die Käufe könnten das attraktive KGV für 2012 von 6 sowie die positive Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2012 sein. Die Leoni AG ist ein weltweit tätiger Automobilzulieferer und Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der 1917 gegründete Konzern beschäftigt derzeit über 60.000 Mitarbeiter in 31 Ländern. Das operative Geschäft teilt sich in die zwei Geschäftsbereiche Draht und Kabel sowie Bordnetz-Systeme. Die wichtigsten Abnehmer sind internationale Automobil- und Nutzfahrzeughersteller. Unter den Kunden finden sich bekannte Firmen wie Audi, BMW, Bosch, Daimler, Deutsche Telekom, Ericsson, General Motors, Land Rover, Miele, Philips, Porsche, PSA, Renault, Siemens und VW. Der Konzernumsatz im ersten Quartal 2012 erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um mehr als 6 Prozent auf den neuen Rekordwert von 969,1 Mio. EUR. Hierzu trug auch die erstmalige Konsolidierung des zum 4. Januar 2012 komplett übernommenen südkoreanischen Bordnetzherstellers Daekyeung mit 27,4 Mio. EUR bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg konzernweit um ansehnliche 53 Prozent auf 93,7 Mio. EUR an. Hierin ist allerdings ein positiver Sondereffekt von 29,5 Mio. EUR aus dem Verkauf der Tochtergesellschaft Leoni Studer Hard AG enthalten, deren Aktivitäten nicht zum Kerngeschäft des Automobilzulieferers zählten. Die erfreuliche Entwicklung im ersten Quartal könnte die Prognose für das Gesamtjahr untermauern: Leoni geht weiterhin davon aus, den Konzernumsatz 2012 auf 3,8 bis 4 Mrd. EUR steigern und ein EBIT von 230 bis 280 Mio. EUR erzielen zu können. Des Weiteren rechnet das Unternehmen damit, dass sich die bedeutendsten Abnehmermärkte, ungeachtet der konjunkturellen Unsicherheiten, insgesamt positiv entwickeln könnten. Diese Annahme wird unterstützt durch die Prognose des Verbands der Automobilindustrie, der ein Wachstum von 4 Prozent für den Weltmarkt prognostiziert. Hierauf könnten sich die jüngsten Gerüchte, dass die chinesische Regierung eine Art Abwrackprämie plane, um den Automobilabsatz anzukurbeln, positiv auswirken. Unklar ist bislang aber, wann die Zuschüsse eingeführt würden. Auch über die Höhe der Prämie ist bislang nichts bekannt. China hatte bereits 2009 dem Automarkt mit einer Prämie unter die Arme gegriffen. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses der Leoni AG von vielen Einflussfaktoren abhängig ist. Eine Abkühlung der Wirtschaftsleistung, speziell ein Nachfragerückgang im Automobilsektor, könnte zu erheblichen Umsatz- und Gewinneinbrüchen und damit einer entsprechend negativen Entwicklung des Aktienkurses führen. Des Weiteren ist Leoni abhängig von der Entwicklung von Wechselkursen und Rohstoffpreisen. Insbesondere die Entwicklung der Kupferpreise könnte das Ergebnis von Leoni negativ beeinflussen. Bei einem aktuellen Kurs von 34,95 EUR bewerten derzeit 17 Analysten bei Bloomberg die Leoni-Aktie mit "kaufen" und 8 Analysten mit "halten". Keiner der Analysten rät dazu, die Leoni-Aktie zu "verkaufen". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 46,33 EUR. Aktienanleihe auf Leoni AG
Discount-Zertifikat auf Leoni AG
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