Es hatte sich abgezeichnet: Die Übernahme von Artnet durch Redline kommt
nicht zustande. Die Aktie dürfte trotz der entweichenden Übernahmefantasie
nun ihren Boden finden.
Artnet wird nicht übernommen. Redline hatte zwar 6,40 Euro je Aktie geboten.
Doch nur 20 Prozent der Aktionäre wollten dieses Angebot annehmen. Doch
dieses ("... mit Hintertürchen") stand unter dem Vorbehalt, dass Redline 56
Prozent der Aktien angedient werden. Schon im Vorfeld war klar, dass die
meisten Aktionäre nicht mit Redline sympathisieren. So hatten auf der
Skandal-Hauptversammlung 77 Prozent der anwesenden Aktionäre im Sinne des
Gründers Hans Neuendorf gestimmt.
Bestimmender Mann hinter Redline ist der russische Milliardär Vladimir
Evtushenkov. Zudem ist Sergey Skaterschikov, Herausgeber des Skate's Art
Investment Handbook, involviert. Mittlerweile hat die Skate's LLC gemeldet,
knapp neun Prozent der Artnet-Aktien zu halten.
Chance auf Bodenbildung
Die Luft aus der Aktie ist nun zunächst raus. Seit April (siehe auch:
"Börsenstar oder Irrenhaus?") hatte sich die Aktie von drei auf fast sieben
Euro mehr als verdoppelt. Nun wurden die Gewinne fast komplett wieder
abgegeben. DER AKTIONÄR rechnet jedoch damit, dass das Papier spätestens bei
3,50 Euro wieder nach oben dreht.
Die jüngsten Turbulenzen haben zwar Belastungen wie eine Anfechtungsklage
der HV mit sich gebracht. Unterm Strich hat der Druck der neuen Aktionäre
jedoch auch Positives bewirkt. So hat die laut Analysten mit einem
2013er-KGV von 11 bewertete Artnet AG etwa deutliche Kostensenkungen
beschlossen. Artnet-Vorstand Jacob Pabst sagte erst vor wenigen Tagen: "Wir
werden alles tun, um die Wachstumsstrategie fortzusetzen und das enorme
Potenzial von Artnet zu heben."
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresOctober 08, 2012 09:29 ET (13:29 GMT)
nicht zustande. Die Aktie dürfte trotz der entweichenden Übernahmefantasie
nun ihren Boden finden.
Artnet wird nicht übernommen. Redline hatte zwar 6,40 Euro je Aktie geboten.
Doch nur 20 Prozent der Aktionäre wollten dieses Angebot annehmen. Doch
dieses ("... mit Hintertürchen") stand unter dem Vorbehalt, dass Redline 56
Prozent der Aktien angedient werden. Schon im Vorfeld war klar, dass die
meisten Aktionäre nicht mit Redline sympathisieren. So hatten auf der
Skandal-Hauptversammlung 77 Prozent der anwesenden Aktionäre im Sinne des
Gründers Hans Neuendorf gestimmt.
Bestimmender Mann hinter Redline ist der russische Milliardär Vladimir
Evtushenkov. Zudem ist Sergey Skaterschikov, Herausgeber des Skate's Art
Investment Handbook, involviert. Mittlerweile hat die Skate's LLC gemeldet,
knapp neun Prozent der Artnet-Aktien zu halten.
Chance auf Bodenbildung
Die Luft aus der Aktie ist nun zunächst raus. Seit April (siehe auch:
"Börsenstar oder Irrenhaus?") hatte sich die Aktie von drei auf fast sieben
Euro mehr als verdoppelt. Nun wurden die Gewinne fast komplett wieder
abgegeben. DER AKTIONÄR rechnet jedoch damit, dass das Papier spätestens bei
3,50 Euro wieder nach oben dreht.
Die jüngsten Turbulenzen haben zwar Belastungen wie eine Anfechtungsklage
der HV mit sich gebracht. Unterm Strich hat der Druck der neuen Aktionäre
jedoch auch Positives bewirkt. So hat die laut Analysten mit einem
2013er-KGV von 11 bewertete Artnet AG etwa deutliche Kostensenkungen
beschlossen. Artnet-Vorstand Jacob Pabst sagte erst vor wenigen Tagen: "Wir
werden alles tun, um die Wachstumsstrategie fortzusetzen und das enorme
Potenzial von Artnet zu heben."
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