New York (BoerseGo.de) - Die Einigung auf Milliarden-Hilfen für Spaniens kriselnde Banken haben heute an den Börsen zumindest kurzfristig für Erleichterung gesorgt. Die Investmentlegende Jim Rogers zeigte sich jedoch wenig beeindruckt. Er denkt, dass die Rettungsaktion ein Fehler ist - es ist seiner Meinung nach sogar das Schlimmste, was passieren konnte. "Lass sie Pleite gehen, lass sie alle Pleite gehen", so Rogers. Er geht davon aus, dass die Hilfsgelder in keinster Weise dazu beitragen werden, die Sorgen in Europa auch nur im geringsten zu beheben.
Das System ist so konzipiert, dass eine Pleite nun einmal eine Pleite ist und dass dann kompetente Leute einschreiten und die Vermögensgegenstände übernehmen. Jetzt aber macht man es so, dass man die Vermögenswerte den kompetenten Leuten wegnimmt und sie den inkompetenten übergibt. Das ist absurde Wirtschaft und absurde Moral. Es ist nicht nur absurd, sondern ich bin sicher, dass die Europäische Union durch diesen Schritt die bereits schlechte Situation verschlimmert. "Die Lösung kann nicht sein, dass man auf Schulden noch mehr Schulden häuft. Das ist die verrückteste Sache, die ich je gehört habe. Das führt zum Zusammenbruch. Seien sie vorsichtig - nein nicht vorsichtig, seien sie besorgt", so Rogers.
