![]() | ||||||||||||||||
Europas neues Sorgenkind | ||||||||||||||||
| Der Druck auf Frankreichs Präsident Francois Hollande steigt. Noch kann sich Frankreich zu äußerst günstigen Konditionen refinanzieren und noch besteht auch kein Grund zur Panik. Doch die Gefahr, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen muss, um sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu beschaffen, sollte nicht unterschätzt werden. Fakt ist: Der Reformdruck auf Frankreich ist enorm, insbesondere nachdem Moody's die Kreditwürdigkeit von Aaa auf Aa1 gesenkt hat. Problematisch ist vor allem, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Franzosen zunehmend zu wünschen übrig lässt. Hollande muss handeln So sind etwa die Lohnstückkosten in der Industrie seit 2000 um 22 Prozent angestiegen, während sie in Deutschland lediglich um 1,5 Prozent zulegten. Hinzu kommen hohe Steuern, die höchsten Sozialabgaben in der Eurozone und eine Arbeitslosenquote, die jüngst mit 10,2 Prozent ein neues Rekordhoch erklommen hat. Stetig angestiegen ist auch die Staatsverschuldung. Betrug sie 1981 noch 22 Prozent des BIPs, stehen die Franzosen mittlerweile mit über 90 Prozent der Wirtschaftsleistung in der Kreide. Kurzum: Frankreichs Präsident Francois Hollande muss dringend neue Reformen auf den Weg bringen. Das Anfang November von Premierminister Jean-Marc Ayrault vorstellte Reformprogramm reicht bei Weitem nicht aus, um Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit kräftig zu steigern.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. Hier gibt es spannende Webinare - jetzt kostenlos anmelden unter www.rbs.de/webinare. | ||||||||||||||||
|

© 2012 RBS
