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15.06.2012 | 18:49
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BörseGo · Mehr Nachrichten von BörseGo

Washington D.C. (BoerseGo.de) - Die USA haben im Handelsstreit mit China über die Exporte von speziellen in Ohio und Pennsylvania hergestellten Stahlsorten von der Welthandelsorganisation WTO Recht bekommen, berichtet MarketWatch am Freitag. China hat die Einfuhr dieser Stahlerzeugnisse als Vergeltungsmaßnahme gegen US-Beschränkungen für chinesische Exporte blockiert und mit nicht rechtmäßigen Handelserschwernissen wie hohen Importzöllen belastet. Die USA verklagten China daraufhin wegen der Verletzung internationaler Handelsregeln. In erster Linie ging es um sogenannten "kornorientierten flachgewalzten Elektrostahl", der vor allem von den US-Firmen AK Steel und ATI Allegheny Ludlum produziert wird. China wurde jetzt von der WTO aufgefordert, die Einfuhrbehinderungen zu unterlassen. China kann gegen die Entscheidung der WTO jedoch noch Berufung einlegen. Das Urteil könnte auch für den US-Präsidentschaftswahlkampf von Bedeutung sein. Beide US-Unternehmen betreiben ihre Werke in Staaten, die als Wechselwählerstaaten gelten und so die Wahlen im November entscheidend beeinflussen könnten.


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Link: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-06/23809236-wto-usa-erzielen-etappensieg-im-stahl-streit-mit-china-009.htm
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