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17.06.2012 | 09:19
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WirtschaftsWoche Online · Mehr Nachrichten von WirtschaftsWoche Online

Die Europäer handeln in der Eurokrise zu zaghaft, sagt Weltbankpräsident Robert Zoellick. Der US-Amerikaner fordert rasche Reformen und eine Lösung der strukturellen Probleme. Europa könne von Amerika lernen.

Kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Mexiko hat Weltbankpräsident Robert Zoellick die Regierungschefs der Euro-Zone für ihr bisheriges Krisenmanagement gerügt und rasche Reformen angemahnt. "Europas Politiker handeln immer einen Tag zu spät und versprechen einen Euro zu wenig", sagte Zoellick in einem am Sonntag veröffentlichten Interview des "Spiegel". Zur Bekämpfung der Schuldenkrise habe die Europäische Zentralbank zwar wiederholt für neue Liquidität gesorgt und dadurch Zeit erkauft. Die strukturellen Probleme würden dadurch aber nicht gelöst. Weiteres Zögern sei gefährlich, warnte Zoellick.

Die Euro-Schuldenkrise und der Streit um das richtige Krisenmanagement dürften auch ...

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Link: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-06/23813028-weltbankchef-kritisiert-krisenmanagement-der-europaeer-die-europaeer-handeln-in-der-eurokrise-zu-zaghaft-198.htm
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