Die Sorgen um weitere Abschwächung der Weltwirtschaft haben die Börsen Europas auch am Freitag belastet. Bereits am Donnerstag hatten schwache Konjunkturdaten aus China und den USA auf die Stimmung gedrückt. Hinzu kam nun zum Wochenschluss eine enttäuschende Nachricht aus der größten Volkswirtschaft Europas: Die Schuldenkrise schlägt den deutschen Unternehmen zusehends aufs Gemüt. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Juni auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren.
Der EuroStoxx 50
Die Märkte seien "gefangen zwischen Bangen und Hoffen", sagte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. "Auf der einen Seite gibt es Zweifel über die weitere konjunkturelle Entwicklung, auf der anderen Seite gibt es außer dem Investment in Aktien kaum Anlagealternativen." Die Anleihemärkte seien noch zu stark von den Sorgen um die Eurokrise geprägt und würden kaum Renditen abwerfen. Die Rohstoffmärkte dienten als Seismograph für die Wirtschaftslage. "Die hohe Volatilität bei Rohöl, Gold und Co bereiten den Anlagemanagern da nur weiteres Kopfzerbrechen."/la/stw
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AXC0244 2012-06-22/18:13
