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22.06.2012 | 18:13
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Die Sorgen um weitere Abschwächung der Weltwirtschaft haben die Börsen Europas auch am Freitag belastet. Bereits am Donnerstag hatten schwache Konjunkturdaten aus China und den USA auf die Stimmung gedrückt. Hinzu kam nun zum Wochenschluss eine enttäuschende Nachricht aus der größten Volkswirtschaft Europas: Die Schuldenkrise schlägt den deutschen Unternehmen zusehends aufs Gemüt. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Juni auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Der EuroStoxx 50 schaffte nur kurz den Sprung die Gewinnzone und verlor zum Handelsschluss 0,57 Prozent auf 2.186,81 Punkte. Auf Wochensicht bedeutete dies ein Plus von 0,26 Prozent. Gleichwohl fällt die bisherige Jahresbilanz für den europäischen Leitindex mit einem Minus von fast 6 Prozent immer noch negativ aus. In Paris fiel der CAC 40 am Freitag um 0,75 Prozent auf 3.090,90 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,95 Prozent auf 5.513,69 Punkte sank.

Die Märkte seien "gefangen zwischen Bangen und Hoffen", sagte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. "Auf der einen Seite gibt es Zweifel über die weitere konjunkturelle Entwicklung, auf der anderen Seite gibt es außer dem Investment in Aktien kaum Anlagealternativen." Die Anleihemärkte seien noch zu stark von den Sorgen um die Eurokrise geprägt und würden kaum Renditen abwerfen. Die Rohstoffmärkte dienten als Seismograph für die Wirtschaftslage. "Die hohe Volatilität bei Rohöl, Gold und Co bereiten den Anlagemanagern da nur weiteres Kopfzerbrechen."/la/stw

ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 EU0009658160

AXC0244 2012-06-22/18:13


© 2012 dpa-AFX

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