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Begehrtes Betongold | ||||||||||||||||
| Der heimische Immobilienmarkt hat an Attraktivität gewonnen. Vor 2008 verzeichnete die spanische Wirtschaft noch Wachstumsraten, von denen die Iberer heutzutage noch nur träumen können. Beflügelt wurde das Wachstum nicht zuletzt von der laxen Kreditvergabe und den damit einhergehenden steigenden Immobilienpreisen. Zwischen Kiel und Konstanz wiesen die Preise in diesem Zeitraum hingegen lediglich moderate Zuwächse auf - wenn überhaupt. Zuletzt hat der heimische Immobilienmarkt jedoch an Attraktivität gewonnen. Die Gründe: Zum einen übt Deutschland aufgrund der Euro-Schuldenkrise derzeit ohnehin eine große Sogwirkung auf Anleger aus. Zum anderen sind die Hypothekenzinsen niedrig und es herrscht Angst vor einer steigenden Inflation. Hübsche Renditen möglich Nachdem die Preise für Eigentumswohnungen in manchen Regionen bereits 2011 um über 8 Prozent zulegten, könnten sie einer LBS-Studie zufolge bis Ende 2012 um weitere 2,0 bis 3,5 Prozent steigen. Die Gefahr, dass hierzulande wie etwa in Spanien eine Überhitzung des Sektors droht, ist angesichts der restriktiven Kreditvergabe - im Schnitt werden maximal 80 Prozent der Immobilie finanziert - wohl überschaubar. Gefragt sind derzeit auch deutsche Logistikimmobilien, die 2011 Zuflüsse von 1,2 Milliarden Euro verzeichneten. Die durchschnittlichen Anfangsrenditen liegen laut dem Makler Jones Lang LaSalle derzeit im Schnitt bei rund 6,9 Prozent.
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