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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

MÄRKTE AKTUELL (18.14 Uhr)

INDEX                  Stand    +-% 
Euro-Stoxx-50       2.130,71   -2,57% 
Stoxx-50            2.312,34   -1,25% 
DAX                 6.132,39   -2,09% 
FTSE                5.450,65   -1,14% 
CAC                 3.021,64   -2,24% 
DJIA               12.466,41   -1,38% 
S&P-500             1.310,02   -1,87% 
Nasdaq-Comp.        2.831,81   -2,10% 
Nasdaq-100          2.529,81   -2,16% 
Nikkei-225          8.734,62   -0,72% 
EUREX                  Stand    +-Ticks 
Bund-Future           142,16   +128 
 
 

FINANZMARKT USA

Der bevorstehende EU-Gipfel wirft zu Wochenbeginn auch an den US-Märkten seine Schatten voraus. An der Wall Street folgen die Aktienkurse den europäischen Börsen in negatives Terrain. Das offizielle Hilfsersuchen Spaniens für seine Banken verstärkt die Nervosität der Anleger, weil noch nicht klar ist, welchen Umfang diese Hilfe haben wird. Ein kleiner Lichtblick sind die überraschend guten Daten zum US-Immobilienmarkt, die in dieser Gemengelage aber kaum Beachtung finden. Bei dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag dürfte es außer um Spanien auch um die Neuverhandlungen der Hilfe für Griechenland sowie um eine mögliche Fiskalunion gehen. Allerdings gibt es Zweifel daran, dass es zu wegweisenden Entscheidungen kommen wird. Vor diesem Hintergrund setzen Anleger auf die als sicher geltenden US-Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger Treasurys fällt auf 1,61 Prozent.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die Angst vor einem Scheitern des EU-Gipfels zur Schuldenkrise hat die europäischen Aktienmärkte belastet. Der Vierergipfel am Freitag zwischen Bundeskanzlerin Merkel und ihren Amtskollegen aus Italien, Frankreich und Spanien hatte einmal mehr die Gräben zwischen den Deutschland und den anderen drei Ländern verdeutlicht. Zwar sprachen sich die Politiker für Wachstumsinitiativen in Europa aus. In Schlüsselfragen wie einer Vergemeinschaftung der Schulden steht eine Annäherung aber aus. Die Renditen für spanische und italienische Anleihen legten wieder deutlich zu, während deutsche Anleihen als sicherer Hafen gefragt waren. Bankaktien erlitten starke Verluste, der Sektor gab um 3 Prozent nach. Hintergrund war die angespannte Lage Spaniens. Das Land hat formal um Finanzhilfen für seine Banken angefragt. Zudem lasteten auf dem Sektor Berichte spanischer Medien, wonach die Ratingagentur Moody's noch am Montagabend die Einstufungen der Banken Spaniens senken könnte.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  '+/- %  Mo, 8.40 Uhr  Fr, 17.35 Uhr 
EUR/USD   1,2484  -0,18%        1,2506         1,2537 
EUR/JPY  99,2894  -0,93%      100,2231       100,9977 
EUR/CHF   1,2005  -0,05%        1,2011         1,2010 
USD/JPY  79,5350  -0,74%       80,1310        80,5400 
GBP/USD   1,5556  -0,12%        1,5575         1,5565 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Sorgen über eine Verschärfung der Eurokrise und die Konjunkturentwicklung verunsicherten und belasteten den Euro. Marktteilnehmer formulierten klare Erwartungen an die europäische Politik: Es müsse Klarheit über mögliche Aufkäufe von Staatsanleihen durch die Rettungsschirme und Fortschritte bei der Bankenunion geben. Der Euro fiel unter die Marke von 1,25 Dollar. Die US-Devise wiederum gab zum Yen nach. Am Aktienmarkt machte sich die Vorsicht in schwächeren Kursen bemerkbar. In Tokio verpufften Eröffnungsgewinne schnell - 28 von 33 Sektoren beendeten die Sitzung im Minus. Der Markt in Hongkong drehte zwischenzeitlich ins Plus, fiel dann aber wieder zurück. Der Aktienmarkt in Australien wurde von der schwachen Kursentwicklung im Rohstoffsektor gedrückt. Der Ölpreis fiel nach einer Zwischenerholung wieder zurück, der Preis für WTI sank wieder unter 80 Dollar. Unter Abgabedruck standen in erster Linie zyklische Titel. In Sydney verbilligten sich BHP, Newcrest Metals und Fortescue Metals um 1,2 bis 3,0 Prozent. Die UBS hatte sich skeptisch zur Branche geäußert. Samsung Electronics verloren in Seoul 4,2 Prozent. Analysten hatten sich kritisch zum Geschäftsverlauf geäußert. Wie in Sydney gerieten auch in Schanghai Rohstoffwerte unter die Räder.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Bayer bekommt zunächst keine Konkurrenz bei Blockbuster Xarelto

Rückschlag für die US-Pharmakonzerne Bristol-Myers und Pfizer. Sie können der deutschen Bayer AG zunächst keine Konkurrenz bei einem potenziellen Blockbuster-Medikament machen. Denn die US-Gesundheitsbehörde FDA fordert von den beiden Gesellschaften noch zusätzliche Informationen, ehe sie ihrem Mittel Eliquis den Segen auch für die Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern gibt. Bayers Xarelto ist in dieser Indikation seit November 2011 in den USA zugelassen.

Permira weist Gebot für Iglo zurück - Kreise

Der Beteiligungsgesellschaft Permira reichen die derzeit gebotenen 2,5 Milliarden Euro für den Fischstäbchen-Anbieter Iglo offenbar nicht aus. Sie habe die Offerte der beiden Finanzinvestoren Blackstone Group LP und BC Partners für die einstige Unilever-Tochter abgelehnt, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen zu Dow Jones Newswires. Permira habe ein Preisschild von 2,8 bis 3 Milliarden Euro an den Anbieter von Tiefkühlkost-Erzeugnissen wie Käpt'n-Iglo-Fischstäbchen gehängt.

Moody's wird Bonität spanischer Banken weiter senken - Zeitung

Die Ratingagentur Moody's wird die Bonitätsnoten spanischer Banken deutlich nach unten revidieren. Den Schritt werde Moody's Investors Service wahrscheinlich später am Montag, möglicherweise nach Börsenschluss in den USA ankündigen, schreibt die Zeitung Expansion und beruft sich dabei auf Bankenkreise.

=== 
DJG/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2012 12:20 ET (16:20 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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