Hambühren (pts018/29.08.2012/12:20) - Das Fazit vorweg: Die Grenzenmarken bei
den Zinsen (2%, 3% und 4%, je nach Laufzeit) sowohl bei Festgeld als auch bei
Tagesgeld werden in Kürze fallen. Für beide Geldanlagen haben die Zinsen seit
Jahresbeginn 2012 den Rückwärtsgang eingelegt. Seit der EZB-Präsident den
Hauptrefinanzierungssatz ("die Leitzinsen") Anfang Juli auf 0,75% gesenkt und am
25. Juli 2012 dann noch die "Euro-Sicherung um jeden Preis" verkündet hat, sieht
es nicht gut für die Kapitalmarktzinsen aus und das ist freundlich formuliert,
wie jeder Blick auf den Zinsvergleich bei
http://www.zinsenvergleich.com/tagesgeld-zinsen.html zeigt.
Die Banken reagieren inzwischen schnell auf Änderungen der Marktsituation. Noch
Anfang des Jahres wurden die Tagesgeld Zinsen erst peu a peu Wochen später nach
der Leitzinssenkung angepasst, jetzt vergehen nur noch Tage. Die erste
Zinssenkungswelle haben Neukunden und Bestandskunden beim Tagesgeld und Festgeld
gerade erlebt. Die Bank of Scotland hat allein im Juli zwei Zinssenkungen bei
Festgeld durchgeführt. Für mehrere Laufzeiten wurden die Zinsen für Neukunden
kräftig um 0,75% reduziert. Herr Draghi hatte die Leitzinsen aber nur um 0,25%
gesenkt.
Bestandskunden, die sich bereits zu Jahresanfang noch bessere Zinskonditionen
sichern konnten, haben jetzt gut Lachen. Und die Freude wird demnächst noch
größer: Es stehen weitere geldpolitische Maßnahmen durch die EZB an, um die
hohen Zinsen für Spanien und Italien zu senken, die diese Länder für die
Kreditaufnahme am Markt zahlen müssen. http://www.zinsenvergleich.com geht noch
im September von einer weiteren Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes um 0,25%
aus. Der EZB blieben dann in den nächsten Monaten noch weitere 2 Zinssenkungen
um vor dem Ende, nämlich den Nullzins Leitzins zu stehen. Damit wäre die
amerikanische und japanischen Leitzinspolitik auch in Europa realisiert.
Sollte dieses Szenario eintreffen, der Zinsfuture hat es bereits eingepreist,
wird es für den Verbraucher endgültig ungemütlich. Bei Festgeld könnte es auch
bei langen Laufzeiten ab 6 Jahre für Einlagen keine 3%-Zinsen geben. Die
Tagesgeld Zinsen dürften sich auch im Top 5-Spitzenfeld der Anbieter unter 2%
bei etwa 1,8% einpendeln. Damit wäre dann mit Tagesgeld in Deutschland endgültig
kein positiver Realzins mehr zu erwirtschaften.
(Ende)
Aussender: FIELITZ ULRICH DR
Ansprechpartner: Dr. Ulrich Fielitz
Tel.: 05084-988628
E-Mail: mail@umweltanalysen.com
Website: www.trend-werbung.com
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120829018
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH http://www.pressetext.com - Die
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pressetext, für Pressemitteilungen (pts) beim jeweiligen Aussender. Weitere
Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter
info@pressetext.com oder Tel. +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresAugust 29, 2012 06:20 ET (10:20 GMT)
den Zinsen (2%, 3% und 4%, je nach Laufzeit) sowohl bei Festgeld als auch bei
Tagesgeld werden in Kürze fallen. Für beide Geldanlagen haben die Zinsen seit
Jahresbeginn 2012 den Rückwärtsgang eingelegt. Seit der EZB-Präsident den
Hauptrefinanzierungssatz ("die Leitzinsen") Anfang Juli auf 0,75% gesenkt und am
25. Juli 2012 dann noch die "Euro-Sicherung um jeden Preis" verkündet hat, sieht
es nicht gut für die Kapitalmarktzinsen aus und das ist freundlich formuliert,
wie jeder Blick auf den Zinsvergleich bei
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Die Banken reagieren inzwischen schnell auf Änderungen der Marktsituation. Noch
Anfang des Jahres wurden die Tagesgeld Zinsen erst peu a peu Wochen später nach
der Leitzinssenkung angepasst, jetzt vergehen nur noch Tage. Die erste
Zinssenkungswelle haben Neukunden und Bestandskunden beim Tagesgeld und Festgeld
gerade erlebt. Die Bank of Scotland hat allein im Juli zwei Zinssenkungen bei
Festgeld durchgeführt. Für mehrere Laufzeiten wurden die Zinsen für Neukunden
kräftig um 0,75% reduziert. Herr Draghi hatte die Leitzinsen aber nur um 0,25%
gesenkt.
Bestandskunden, die sich bereits zu Jahresanfang noch bessere Zinskonditionen
sichern konnten, haben jetzt gut Lachen. Und die Freude wird demnächst noch
größer: Es stehen weitere geldpolitische Maßnahmen durch die EZB an, um die
hohen Zinsen für Spanien und Italien zu senken, die diese Länder für die
Kreditaufnahme am Markt zahlen müssen. http://www.zinsenvergleich.com geht noch
im September von einer weiteren Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes um 0,25%
aus. Der EZB blieben dann in den nächsten Monaten noch weitere 2 Zinssenkungen
um vor dem Ende, nämlich den Nullzins Leitzins zu stehen. Damit wäre die
amerikanische und japanischen Leitzinspolitik auch in Europa realisiert.
Sollte dieses Szenario eintreffen, der Zinsfuture hat es bereits eingepreist,
wird es für den Verbraucher endgültig ungemütlich. Bei Festgeld könnte es auch
bei langen Laufzeiten ab 6 Jahre für Einlagen keine 3%-Zinsen geben. Die
Tagesgeld Zinsen dürften sich auch im Top 5-Spitzenfeld der Anbieter unter 2%
bei etwa 1,8% einpendeln. Damit wäre dann mit Tagesgeld in Deutschland endgültig
kein positiver Realzins mehr zu erwirtschaften.
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