Wird er wieder einen Bart haben, wenn er auf die Mattscheibe zurückkehrt? Am
4. September wissen es die Fernsehzuschauer, zumindest diejenigen, die
bereits Abonnenten des Bezahlsenders Sky Deutschland (WKN SKY D00) sind. Ab
diesem Datum wird Harald Schmidt exklusiv auf Sky zu sehen sein. Der
Showmaster bei Deutschlands größtem Bezahlsender? Damit betritt Sky in
gewisser Weise Neuland. Immerhin steht der Sender in der Öffentlichkeit vor
allem für ein Produkt: die Fußball-Bundesliga. Doch mehr und mehr mausert
sich das Unternehmen zum Komplettanbieter für Familien. Harald Schmidt zu
verpflichten ist nur ein weiterer Schritt, diese Strategie weiter
auszubauen.
Das beste Produkt
Nichtsdestotrotz: Auf die Bundesliga will und kann Sky natürlich nicht
verzichten. Deshalb hat der Konzern tief in die Tasche gegriffen, um sich
die Übertragungsrechte für weitere fünf Jahre zu sichern. "Die Bundesliga
ist zweifellos das beste Produkt am Markt", sagt der Vorstandsvorsitzende
Brian Sullivan im Gespräch mit dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen. Wer also
ab dem Herbst die neue Bundesligasaison in vollen Zügen genießen will, kommt
an Sky nicht vorbei. Und es gibt in Deutschland immer mehr Menschen, die
bereit sind, für Fernsehen auch Geld zu bezahlen. Die Abonnentenzahl steigt
beständig. Hatte Sky im 1. Quartal 2009 noch 2,37 Millionen Abonnenten,
waren es im ersten Quartal des laufenden Jahres bereits 3,06 Millionen. Der
Grund für den Zuwachs liegt natürlich in der Neukundenakquise, gleichzeitig
schaffte es Sky aber auch, die Zufriedenheit der Bestandskunden zu steigern
und die Kündigungszahlen deutlich zu reduzieren.
Q2 schon mit Gewinn?
Bereits im kommenden Jahr will Sky auf EBITDA-Basis schwarze Zahlen
schreiben. "Bald danach schreiben wir auch schwarze Zahlen beim EBIT und
beim Cashflow", sagt Sullivan. Die Zeiten, in denen sich Sky nur durch neue
Kapitalerhöhungen am Leben gehalten hat, nähern sich damit dem Ende. Einem
Bericht von The Wall Street Journal zu Folge ist der Bezahlfernsehsender
sogar auf dem besten Wege, im zweiten Quartal einen operativen Gewinn zu
erzielen - zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte.
Analysten zuversichtlich
Die jüngsten Analystenstimmen fallen ebenfalls sehr positiv aus. Merrill
Lynch stuft die Sky-Aktie mit "Kaufen" und einem Kursziel von 3,80 Euro ein.
Analyst Daniel Kerven sieht gute Chancen für eine stärkere
Marktdurchdringung beim Bezahlfernsehen. Das liege unter anderem an
Innovationen von Sky Deutschland und moderner Technik. Dem Kurs der Aktie
sollte das helfen, ebenso eine positive operative Dynamik, schreibt der
Experte weiter. Auch Sonia Rabussier, Analystin bei der Commerzbank, ist
bullish für die MDAX-Aktie. Sie hat das Kursziel von 2,80 Euro auf 3,70 Euro
angehoben. Die Expertin verweist in ihrer Studie auf eine erwartete
Kooperation mit Kabel Deutschland und den erhofften Wendepunkt beim Gewinn
im zweiten oder dritten Quartal.
Neue Saison + neue Abonnenten = neue Höchstkurse
Branchenkenner sind sich einig: Die Fußball-Bundesliga dürfte in der zweiten
Jahreshälfte für einen weiteren Abonnenten-Schub bei Sky Deutschland sorgen.
Die Aussicht auf schwarze Zahlen sollte die Aktie weiter beflügeln. Die
jüngste Kursrallye dürfte sich in den nächsten Tagen mit dem anstehenden
Sprung über die 3-Euro-Marke noch einmal beschleunigen, insbesondere wenn
sich die Informationen von The Wall Street Journal als richtig
herausstellen.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien
oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden
sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresJuly 05, 2012 04:07 ET (08:07 GMT)
4. September wissen es die Fernsehzuschauer, zumindest diejenigen, die
bereits Abonnenten des Bezahlsenders Sky Deutschland (WKN SKY D00) sind. Ab
diesem Datum wird Harald Schmidt exklusiv auf Sky zu sehen sein. Der
Showmaster bei Deutschlands größtem Bezahlsender? Damit betritt Sky in
gewisser Weise Neuland. Immerhin steht der Sender in der Öffentlichkeit vor
allem für ein Produkt: die Fußball-Bundesliga. Doch mehr und mehr mausert
sich das Unternehmen zum Komplettanbieter für Familien. Harald Schmidt zu
verpflichten ist nur ein weiterer Schritt, diese Strategie weiter
auszubauen.
Das beste Produkt
Nichtsdestotrotz: Auf die Bundesliga will und kann Sky natürlich nicht
verzichten. Deshalb hat der Konzern tief in die Tasche gegriffen, um sich
die Übertragungsrechte für weitere fünf Jahre zu sichern. "Die Bundesliga
ist zweifellos das beste Produkt am Markt", sagt der Vorstandsvorsitzende
Brian Sullivan im Gespräch mit dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen. Wer also
ab dem Herbst die neue Bundesligasaison in vollen Zügen genießen will, kommt
an Sky nicht vorbei. Und es gibt in Deutschland immer mehr Menschen, die
bereit sind, für Fernsehen auch Geld zu bezahlen. Die Abonnentenzahl steigt
beständig. Hatte Sky im 1. Quartal 2009 noch 2,37 Millionen Abonnenten,
waren es im ersten Quartal des laufenden Jahres bereits 3,06 Millionen. Der
Grund für den Zuwachs liegt natürlich in der Neukundenakquise, gleichzeitig
schaffte es Sky aber auch, die Zufriedenheit der Bestandskunden zu steigern
und die Kündigungszahlen deutlich zu reduzieren.
Q2 schon mit Gewinn?
Bereits im kommenden Jahr will Sky auf EBITDA-Basis schwarze Zahlen
schreiben. "Bald danach schreiben wir auch schwarze Zahlen beim EBIT und
beim Cashflow", sagt Sullivan. Die Zeiten, in denen sich Sky nur durch neue
Kapitalerhöhungen am Leben gehalten hat, nähern sich damit dem Ende. Einem
Bericht von The Wall Street Journal zu Folge ist der Bezahlfernsehsender
sogar auf dem besten Wege, im zweiten Quartal einen operativen Gewinn zu
erzielen - zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte.
Analysten zuversichtlich
Die jüngsten Analystenstimmen fallen ebenfalls sehr positiv aus. Merrill
Lynch stuft die Sky-Aktie mit "Kaufen" und einem Kursziel von 3,80 Euro ein.
Analyst Daniel Kerven sieht gute Chancen für eine stärkere
Marktdurchdringung beim Bezahlfernsehen. Das liege unter anderem an
Innovationen von Sky Deutschland und moderner Technik. Dem Kurs der Aktie
sollte das helfen, ebenso eine positive operative Dynamik, schreibt der
Experte weiter. Auch Sonia Rabussier, Analystin bei der Commerzbank, ist
bullish für die MDAX-Aktie. Sie hat das Kursziel von 2,80 Euro auf 3,70 Euro
angehoben. Die Expertin verweist in ihrer Studie auf eine erwartete
Kooperation mit Kabel Deutschland und den erhofften Wendepunkt beim Gewinn
im zweiten oder dritten Quartal.
Neue Saison + neue Abonnenten = neue Höchstkurse
Branchenkenner sind sich einig: Die Fußball-Bundesliga dürfte in der zweiten
Jahreshälfte für einen weiteren Abonnenten-Schub bei Sky Deutschland sorgen.
Die Aussicht auf schwarze Zahlen sollte die Aktie weiter beflügeln. Die
jüngste Kursrallye dürfte sich in den nächsten Tagen mit dem anstehenden
Sprung über die 3-Euro-Marke noch einmal beschleunigen, insbesondere wenn
sich die Informationen von The Wall Street Journal als richtig
herausstellen.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien
oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden
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