Nach dem Unabhängigkeitstag haben sich die
Standardwerte an der Wall Street am Donnerstag nur wenig von der
Stelle bewegt. Der Leitindex Dow Jones Industrial
Erfreuliche Signale vom US-Arbeitsmarkt wurden laut Händlern von neuen Sorgen um die Eurozone überschattet. Trotz der erfolgten Leitzinssenkungen in der Eurozone und China hätten es die Märkte enttäuscht aufgenommen, dass EZB-Chef Mario Draghi auf der folgenden Pressekonferenz davon sprach, dass sich die Wirtschaftsschwäche fortsetzen dürfte und von Seiten der Europäischen Zentralbank keine neuen außergewöhnlichen Maßnahmen geplant seien. Mut für den morgigen offiziellen Arbeitsmarktbericht machten derweil aber die jüngsten Zahlen aus den USA, wo sowohl die Beschäftigungsentwicklung des Privatsektors als auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besser als erwartet gefallen waren.
Volkswirt Christian Schulz von der Berenberg Bank sagte nach dem
Zinsschritt der EZB, dass die Maßnahmen der Währungshüter eine
mögliche Panik an den Märkten nicht verhindern dürften. Nicht nur
der Euro und die Aktienmärkte gerieten unter Druck, auch die
Risikoaufschläge für Anleihen der großen Krisenländer Italien und
Spanien zogen nach den Entscheidungen der EZB kräftig an. Banken
kamen auf beiden Seiten des Atlantiks kräftig unter Druck: JPMorgan
Besser erging es hauptsächlich einigen Aktien aus den Metall-
und Einzelhandelssektoren. Alcoa
Außerhalb des Dow Jones waren die Apple-Aktien
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0270 2012-07-05/20:06
