Die anhaltende Krise in der Eurozone hat
den Eurokurs
Die Unsicherheit über die Zukunft der Eurozone belastet Weber zufolge die Gemeinschaftswährung. So nahmen auch die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen weiter zu. Zudem hatten sich die Wirtschaftsaussichten weltweit eingetrübt. "Beschleunigt wurde die Talfahrt des Euro darüber hinaus durch enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten", sagte Weber. So waren in den USA im Juni weniger Arbeitsplätze geschaffen worden als erwartet. Dies habe die Flucht aus dem als riskant geltenden Euro verstärkt.
Allerdings bleibe insbesondere die politische Entwicklung in der Eurozone entscheidend für den Wechselkurs, fuhr der Warburg-Experte fort. Am Markt würden angesichts dieses Umfeldes die Zweifel an der Wirtschaftskraft Deutschlands wachsen, auch wenn die Industrieproduktion im Juni noch positiv überrascht habe./la/he
ISIN EU0009652759
AXC0225 2012-07-06/21:02
