Der US-Chemiekonzern Dow Chemical
Konzernchef Andrew Liveris sprach von einem herausfordernden Umfeld angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums habe zu einer geringeren Nachfrage und sinkenden Preisen geführt. Dies habe neben negativen Wechselkurseinflüssen auf die Marge gedrückt. Neben rezessiven Bedingungen in Europa habe sich auch die Aktivität in China abgeschwächt. Darüber hinaus verliere die Erholung in den USA angesichts einer schwächeren Konsumnachfrage und der hohen Arbeitslosigkeit an Schwung. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte erhole sich das globale Umfeld nicht so stark wie angenommen. Diesem Umfeld wolle Dow mit verstärkten Sparanstrengungen begegnen.
BASF hatte bereits am Morgen aufgrund der Euro-Schuldenkrise und der deutlichen Nachfrageabschwächung in China vorsichtigere Töne angeschlagen. Dennoch hielt der Konzern daran fest, zum Jahresende erneut Rekordwerte vorzulegen. "Wir rechnen nicht mit einer Belebung der Nachfrage im zweiten Halbjahr 2012", sagte BASF-Chef Kurt Bock. Der Konzern spüre direkt und unmittelbar die Auswirkungen der Eurokrise: "Ohne das Öl- und Gasgeschäft sank der Umsatz in Europa im zweiten Quartal um zwei Prozent", sagte Bock./jha/ep/edh
ISIN US2605431038
AXC0181 2012-07-26/13:51
