Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre jüngste Zinssenkung mit einem schwachen Wachstum im Währungsraum und nachlassendem Preisdruck begründet. Die Inflation habe sich weiter abgeschwächt, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht vom Donnerstag. Zugleich seien einige konjunkturelle Risiken mittlerweile eingetreten. Insgesamt bleibe das Wachstum schwach und die Unsicherheit krisenbedingt hoch.
Die EZB hatte ihren Leitzins vor einer Woche um einen viertel Prozentpunkt auf 0,75 Prozent gesenkt. Damit liegt der Hauptrefinanzierungssatz für die Geschäftsbanken erstmals unter der Marke von einem Prozent./bgf/hbr
AXC0057 2012-07-12/10:05
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