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23.07.2012 | 06:48
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Dow Jones News · Mehr Nachrichten von Dow Jones News

Die Informationen stammen aus den Onlineangeboten der genannten Medien. Abweichungen zu den Inhalten der gedruckten Ausgaben sind möglich.

ZAHLREICHE SELBSTANZEIGEN ERWARTET: Nach dem Kauf neuer Steuersünder-CDs durch Nordrhein-Westfalen erwartet die Steuergewerkschaft mehr Selbstanzeigen von mutmaßlichen Steuerhinterziehern, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben. "In den nächsten Wochen ist mit einem wirklich deutlichen Anstieg zu rechnen - bundesweit dürften nicht nur hunderte, sondern tausende Selbstanzeigen eingehen", sagte Gewerkschaftschef Thomas Eigenthaler. www.derwesten.de

MACHTKAMPF UM MEDIA-SATURN: Im Kampf um die Macht bei Media-Saturn fährt Firmengründer Erich Kellerhals schweres Geschütz gegen die Metro auf: Er stellt die weitere Zusammenarbeit mit dem Handelskonzern in Frage. "Wenn der Streit nicht beigelegt werden kann, müssen wir vielleicht über neue Gesellschafter nachdenken", sagte Kellerhals. Zugleich zweifelt er den Metro-Vorstandschef und früheren Finanzvorstand Olaf Koch an. "Ich fordere seit langer Zeit einen Handelsmann an der Spitze der Metro. Es reicht nicht, einfach nur Finanzpakete hin und her zu schicken", erklärte Kellerhals. Seit einiger Zeit versucht der Metro-Konzern, Kellerhals vor Gericht eine Sperrminorität streitig zu machen, die es ihm mit seinen knapp 22 Prozent der Anteile ermöglicht, Entscheidungen des Mehrheitsgesellschafters Metro bei Media-Saturn zu verhindern. www.suddeutsche.de

GRIECHENLAND STEUERT AUF BANKROTT ZU: Ein Staatsbankrott Griechenlands wird immer wahrscheinlicher. Die wichtigsten Geldgeber des Landes, allen voran Deutschland, sind nicht mehr bereit, der Regierung in Athen über die bisherigen Zusagen hinaus Kredite zur Verfügung zu stellen. Das Gleiche gilt für den Internationalen Währungsfonds (IWF). Im Sanierungsprogramm der Griechen klafft erneut ein Loch in zweistelliger Milliardenhöhe. www.sueddeutsche.de

WIRTSCHAFTSWEISE BUCH FORDERT TEILVERSTAATLICHUNG VON ANGESCHLAGENEN BANKEN: Die Wirtschaftsweise Claudia Buch hat die Euro-Staaten aufgefordert, staatliche Anteile an Banken zu erwerben, die mit Krediten aus den Euro-Rettungsfonds gestützt werden müssen. "Es wäre richtig und nötig, dass die europäischen Staaten wirklich Eigenkapital und damit Kontrollrechte in sanierungsbedürftigen Banken erwerben", sagte die Finanzexpertin. "Aber noch haben wir keine gemeinsame europäische Institution, die die Anteile halten und bewirtschaften konnte. Deshalb brauchen wir einen neuen gemeinsamen Banken-Restrukturierungsfonds", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. www.rp-online.de

GABRIELS BANKENSCHELTE IS 'BILLIGER POPULISMUS': Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat SPD-Chef Sigmar Gabriel wegen dessen Bankenschelte "billigen Populismus" vorgeworfen. Gabriel werde "der Komplexität des Themas nicht gerecht, vor allem, wenn man die laxe Bankenregulierung der Vergangenheit unter SPD-Verantwortung bedenkt", sagte Schäuble. In einem Thesenpapier wirft Gabriel den Banken vor, Staaten zu erpressen, die Politik zu diktieren, Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu leisten, unanständige Gehälter zu zahlen, riskant mit dem Geld von Sparern zu spekulieren und Kunden abzuzocken. www.bild.de

DJG/dba/jhe

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July 23, 2012 00:17 ET (04:17 GMT)

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