Weiter angeheizte Sorgen um die Lage der Weltwirtschaft haben die asiatischen Aktienmärkte am Montag belastet. Börsianer begründeten dies unter anderem mit der Warnung eines Mitgliedes der chinesischen Zentralbank, wonach sich das Wachstum im Reich der Mitte weiter abschwächen könnte. Zudem mehrten sich die Befürchtungen bezüglich eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone. Medienberichten zufolge sind sowohl der Internationale Währungsfonds als auch die deutsche Regierung nicht mehr bereit, der Regierung in Athen über die bisherigen Zusagen hinaus Kredite zur Verfügung zu stellen. Ferner muss nach Valencia auch die autonome spanische Region Murcia wegen ihrer großen Schuldenprobleme im Südosten des Landes Finanzhilfen in Madrid beantragen.
Vor diesem Hintergrund sackte der Euro gegenüber dem Yen auf ein 11-Jahrestief ab und die Rendite der als sicher geltenden, 10-jährigen US-Anleihen fiel auf ein Rekordtief. Zudem gaben die Rohstoffpreise nach. Am Aktienmarkt sank der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, um 2,26 Prozent auf 763,53 Punkte.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
ISIN XC0009692440 HK0000004322
AXC0021 2012-07-23/08:02
