Der Verkauf des Herstellers von speziellen Gabelstaplermotoren – der Schabmüller GmbH – schwemmt bei der Beteiligungsholding AURELIUS weitere 70 Mio. Euro in die Kasse. Bereits vor der Transaktion saßen die Münchner auf einer Liquiditätsposition von gut 100 Mio. Euro, nachdem die Gelder für den SAP-Dienstleister Consinto und den PET-Recycler Wellman International, (Irland) geglückt waren. Aurelius hat derzeit eine Marktkapitalisierung von knapp 300 Millionen Euro und davon ist die Hälfte durch Cash unterlegt( 17 Euro je Aktie). Mindestens 3 Transaktionen plant der AURELIUS-Vorstandschef in diesem Jahr noch, wobei es sich durchaus um große Investments handeln könnte, denn mit der vorhandenen Liquidität können schwächelnde Firmen mit einem Umsatzvolumen von deutlich mehr als 100 Mio. Euro problemlos gekauft werden. Außerdem gibt der angehäufte Cash-Bestand die Möglichkeit, auch die Ausschüttung kräftig zu erhöhen. Die Basisdividende von 1,50 Euro steht ohnehin außerhalb jedes Zweifels. Darüber hinaus wird in Münchener Börsenkreisen ein Bonus von 3,50 Euro bis 4 Euro diskutiert. Es ist wahrscheinlich, dass die Analysten ihre Kursziele deutlich erhöhen werden, zumal auch sie auf die gestiegene Möglichkeit einer erhöhten Bonuszahlung hinweisen würden. Bei einem Liquiditätsbestand von 170 Mio. Euro, gut 17 Euro je Aktie und einer Dividendenrendite, die im Bereich von über 15 % liegen könnte, ist AURELIUS ein gutes Basisinvestment für schwache Börsenphasen. Der Investmentabsatz ähnelt dem von Warren Buffet, denn in der Bilanz gibt es keinerlei Goodwill-Bestände, d.h. es werden Beteiligungen nur zum Buchwert oder darunter eingegangen.
Bernecker-Redaktion / www.bernecker.info
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