Der spanische Großaktionär des Baukonzerns Hochtief hat die Mehrheit seiner Anteile an den Essenern an das spanische Finanzinstitut Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA) verpfändet. Wie aus einer Pflichtmitteilung hervor geht, hat die Bank Zugriff auf 30,22 Prozent an Hochtief. Dieser Anteil wurde von einer ACS-Tochter im Zusammenhang mit einer syndizierten Kreditlinie für drei Jahre bei der BBVA als Sicherheit hinterlegt, heißt es dort.
Insgesamt hält ACS rund 54,4 Prozent an Hochtief. Der spanische Konzern ist hochverschuldet, die Nettoverbindlichkeiten betrugen inklusive der Hochtief-Schulden Ende März rund 10,5 Milliarden Euro. Der Konzern leidet erheblich unter der Rezession im spanischen Heimatmarkt. Das Unternehmen hat daher einen Anteil am Mautspezialisten Abertis verkauft und Teile seiner Iberdrola-Beteiligung veräußert. Erst Mitte Juli schloss ACS ein Refinanzierungsabkommen im Zusammenhang mit der Iberdrola-Beteiligung.
Kontakt zum Autor: natali.schwab@dowjones.com
DJG/nas/sha
(END) Dow Jones Newswires
August 01, 2012 07:48 ET (11:48 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
