Der schwedische Autobauer Volvo hat einen Zeitungsartikel über einen bevorstehenden Wechsel seines CEO Stefan Jacoby zur angeschlagenen General-Motors-Tochter Opel dementiert. "Herr Jacoby ist voll und ganz mit der Leitung von Volvo ausgelastet und plant nicht, die Unternehmensleitung abzugeben", sagte ein Sprecher der Volvo Cars Corp. Zuvor hatte die schwedische Wirtschaftszeitung Dagens Industri ohne Nennung von Quellen berichtet, Jacoby gehöre zu den aussichtsreichsten Kandidaten für den Chefposten bei Opel/Vauxhall.
Dem US-Konzern ist es trotz zahlreicher Personalwechsel - seit der Finanzkrise 2008 hatte Opel/Vauxhall 5 Vorstandsvorsitzende - bisher nicht gelungen, seine europäische Tochter wieder in die Gewinnzone zu führen. Allein im zweiten Quartal hatte die europäische Sparte das Ergebnis der Amerikaner mit 361 Millionen US-Dollar belastet.
Im Juli hatte der US-Traditionskonzern den Chefposten bei Opel neu besetzt. Der Sanierungsexperte Thomas Sedran hatte Karl-Friedrich Stracke als Vorstandsvorsitzenden abgelöst und leitet die angeschlagene Tochtergesellschaft seitdem übergangsweise. Zudem hatte der US-Konzern auch den Finanz- und Technikvorstand ausgetauscht.
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August 06, 2012 06:13 ET (10:13 GMT)
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