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flatex
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Commerzbank, SGL, Nestle und Bilfinger im Blick

Die Aussagen sind fast immer die gleichen, sie werden nur anders verpackt: Die Industrieländer schwächeln und kurzfristig ist keine Besserung der Lage in Sicht. Das macht aber nichts, weil das Geschäft in den Schwellenländern dies mehr als rausholen kann.

So äußert sich heute früh Nestle und bestätigt die Prognose fürs Gesamtjahr. Auf dem Rohstoffsektor gehen die Schweizer von nachlassendem Druck aus, weswegen man organisch final mit bis zu sechs Prozent wachsen will. Nach einem robusten ersten Halbjahr konkretisiert auch Bilfinger seine Prognose und berichtet von deutlich steigenden Auftragseingängen. Die Probleme sieht man dagegen an einer Aktie wie Deutz. Der MDAX-Konzern kürzt die Prognose und könnte heute deutlich unter Druck kommen. Ob dies auch bei der Commerzbank der Fall sein wird, wird mit Spannung erwartet. Denn das Privatkundengeschäft läuft nicht rund, dazu leidet man unter dem rückläufigen Zinsniveau. Nun will man die Risiken noch weiter zurückfahren, gleichzeitig aber auch die Kosten senken. Für das zweite Halbjahr geht man unverändert von hohem Druck auf das operative Ergebnis aus.

Nächster Titel mit Abwärtspotenzial ist SGL Carbon. Wenngleich die Nachrichten schon zu ahnen waren, enttäuscht das Geschäft mit Carbonfasern und drückt auf die Gewinne, die Analystenprognosen werden verfehlt. Ein Blick auf den Gesamtmarkt zeigt jedoch, dass dieser wieder durchaus robust ist. Der DAX notiert vorbörslich nur 9 Punkte unter dem Markt von 7000. Sehen will er dieses Level bestimmt, es ist die Frage, ob danach die von bärischen Anlegern erhofften Gewinnmitnahmen eintreten oder es gleich weiter nach oben Richtung Jahreshoch geht. Der mit 1,2378 feste Euro hilft etwas, dazu kommt Rückenwind aus Japan, wo die Aufträge im Maschinenbau zwar deutlich schwächer steigen als gedacht, der Nikkei aber unbeeindruckt auf 9000 Punkte steuert und rund 1,3 Prozent gewinnt.

Ein Blick auf den CeFDex Sentimentindex zeigt, dass die Akteure bei Commerzbank und Apple erstaunlich positiv eingestellt sind mit Werten von plus 0,95 und plus 0,74. Dagegen erwartet man bei der Volatilität einen klaren Anstieg was logisch mit einem erwarteten Rücksetzer beim DAX einhergeht. Fundamental stehen heute wie immer die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an, dazu die Großhandelsumsätze um 16 Uhr.


Hartmut Schneider
CeFDex Market Research für flatex markets®

CeFDex AG
Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main

© 2012 flatex
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.