Von Stelios Bourras
ATHEN--Wegen der harten Sparpolitik ist die Neuverschuldung Griechenlands in den ersten sieben Monaten des Jahres zurückgegangen. Gleichzeitig sind aber auch die Steuereinnahmen des Landes geringfügig geschwunden, wie aus den Zahlen des Finanzministeriums hervorgeht. Das Haushaltsdefizit ging auf 13,2 Milliarden Euro zurück und liegt damit unter dem Fehlbetrag des Vorjahreszeitraums, als 16 Milliarden Euro in der Kasse fehlten.
Von Januar bis Juli hat der Staat 27,6 Milliarden Euro eingenommen und damit 0,4 Milliarden weniger als im Jahr davor. Damit hat die Regierung das Einnahmeziel von 30 Milliarden Euro verfehlt. Trotz des Rückgangs bei der Kreditaufnahme befindet sich Athen in argen Geldsorgen, da auslaufende Anleihen abgelöst werden müssen. Die nächste Tranche aus dem Hilfstopf von EU und Internationalem Währungsfonds gibt es wohl aber erst Anfang Oktober. Bis dahin werden Notmaßnahmen der Europäischen Zentralbank die Griechen über Wasser halten.
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August 10, 2012 11:20 ET (15:20 GMT)
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