Der Energieversorger RWE schließt weitere Stellenstreichungen nicht aus. Konzernchef Peter Terium hat im Interview mit dem Handelsblatt Forderungen der Gewerkschaften, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag zur Beschäftigungssicherung zu verlängern, zurückgewiesen.
"Ich kann beim besten Willen nicht zusagen, dass RWE für die kommenden elf Jahre, so lautet die Forderung, komplett auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten kann", sagte der Manager. "Solche langfristigen Garantien sind in Zeiten von Euro-Krise, Finanzkrise und Energiewende nicht mehr möglich."
Die bereits angekündigten Stellenstreichungen verteidigte Terium. "Es ist nicht mein Ziel, Mitarbeiter zu entlassen. RWE muss aber fit werden für einen härteren Wettbewerb." Der Manager hatte am vergangenen Dienstag ein Sparprogramm verkündet. Unter anderem will er 2.400 Stellen in der Verwaltung streichen oder verlagern - zusätzlich zu den bereits geplanten 8.000 Stellen.
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August 19, 2012 10:50 ET (14:50 GMT)
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