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| UBS - Umbau läuft zügig und erfolgreich bei steigendem Kundenvertrauen Die Schweizer Großbank UBS mit ihrem Hauptsitz in Zürich und Basel, zählt zu den weltweit größten Finanzinstituten und Vermögensverwaltern mit rund 65.000 Mitarbeitern. Die UBS erwirtschaftete im Jahr 2011 mit einem Umsatz von 27,87 Mrd. CHF ca. 13,1% weniger als in 2010. Der Gewinn vor Steuern ging ebenfalls um 28,19 % auf insgesamt 5,35 Mrd. CHF zurück. Im 2. Quartal 2012 fiel der Umsatz der Bank im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% auf insgesamt 6,41 Mrd. CHF. Auch der Gewinn ging um rund 50% auf 425 Mio. CHF im Vergleich zum Vorjahr zurück. Damit sind die Halbjahreszahlen der UBS ähnlich schwach ausgefallen wie bei anderen Häusern vergleichbarer Grösse (z.B. HSBC, Deutsche Bank, Credit Suisse, Morgan Stanley). Für das enttäuschende Abschneiden der Investment Bank im 2. Quartal 2012 waren vornehmlich die Verlustgeschäfte im Investment Banking verantwortlich. Signifikant zu Buche geschlagen hat sich der Verlust im Rahmen des Facebook Börsengang i.H.v 349 Mio. CHF. Die UBS gilt zwar immer noch als führender Prime Broker im Geschäft mit europäischen Aktien. Das Ergebnis lag jedoch mit 727 Mio CHF 27% unter den Zahlen des 1. Quartals 2012 und sogar 31% unter den Vergleichszahlen zum Vorjahr. Ebenso führten die volatilen Märkte in Europa zu nicht näher bezifferten Verlusten im Bereich Aktienderivate. Das Kerngeschäft der Investment Bank erwirtschaftet laut den Analysten von Vontobel die stabilsten Ertragsströme aller globalen Investmentbanken. Sie wurde einem Risikoabbau unterzogen und verschlankt, damit ihr Schwerpunkt auf den Bereichen liegt, in denen die UBS ihre Stärken hat und die der Sparte Wealth Management zuarbeiten. Nach eigenen Angaben habe besonders das Wealth Management mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 1.400 Mrd. CHF deutlich an Zuwachs gewonnen. Dies unterstreicht die These der Analysten von Vontobel, dass die UBS nach der Restrukturierung keine Investment Bank im klassischen Sinne mehr ist, sondern ein globaler Vermögensverwalter mit steigender Kapitalstärke und verbessertem Kundenvertrauen. Im Jahr 2012 erwarten die Analysten von Vontobel einen Anstieg der Eigenkapitalrendite auf 4,0%. Die Kernkapitalquote könnte ebenfalls um 3% auf 18,9% im Vergleich zum Jahr 2011 zulegen. Auch in der Vermögensverwaltung wird erwartet, dass das verwaltete Vermögen im Vergleich zum Vorjahr von 2,09 Bn. CHF um anschauliche 10 % auf 2,21 Bn. CHF steige. Anleger sollten beachten, dass die Umsatzzahlen von UBS von vielen Einflussfaktoren abhängig sind, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen könnten und sich negativ auf den Aktienkurs auswirken könnten. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Ermittlungen der Aufsichtsbehörden rund im den LIBOR-Skandal. Bei einem aktuellen Kurs von 10,73 CHF bewerten derzeit 22 Analysten bei Bloomberg die UBS-Aktie mit "KAUFEN" und 15 Analysten mit "HALTEN". Sieben Analysten setzen die UBS-Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg beläuft sich auf 12,80 CHF. Discount-Zertifikat auf UBS AG
Bonus Cap Zertifikat auf UBS AG
Mini Future Long auf UBS AG
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