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KORREKTUR: MÄRKTE ASIEN/US-Daten und EZB-Chef Draghi befeuern Börsen

(In dem um 10.02 Uhr unter obiger Überschrift gesendeten Bericht muss es im zweiten Satz des vorletzten Absatzes zum Goldpreis korrekt heißen: In der Nacht zog er zeitweise bis auf 1.797,70 Dollar je Feinunze an, den höchsten Stand seit elf Monaten, fiel dann aber auf aktuell 1.792 Dollar zurück. Damit wird klargestellt, dass er die Marke von 1.800 Dollar nicht überschritten hat. Es folgt die korrigierte Fassung.)

MÄRKTE ASIEN/US-Daten und EZB-Chef Draghi befeuern Börsen

An den asiatischen Märkten haben am Freitag dank positiver Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Kommentare vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, die Pluszeichen vorgeherrscht. Ausbleibende monetäre Lockerungen der japanischen Zentralbank bescherten den Märkten dagegen keinen Dämpfer. Die Börsianer hatten zumeist mit der Zurückhaltung der Währungshüter gerechnet. Insgesamt hielten sich die Anleger vor dem wichtigen Arbeitsmarktbericht aus den USA am Nachmittag zurück. Die Börse in Schanghai war feiertagsbedingt erneut geschlossen.

Die besser als erwartet ausgefallenen wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten und Auftragseingänge der US-Industrie stärkten die Börsen. Außerdem bestätigte EZB-Präsident Draghi am Vortag den umstrittenen Ankauf von Anleihen angeschlagener Euro-Staaten und beruhigte damit nervöse Anleger. Der Euro notierte kaum verändert und verteidigte die Marke von 1,30 US-Dollar. Aktuell notiert er bei 1,3005 Dollar, nachdem er über Nacht kräftig zugelegt hatte.

Gegenüber dem Yen verlor der Dollar an Boden. Die US-Währung verbilligte sich von 78,49 auf 78,38 Yen, während der Nikkei-Index mit plus 0,4 Prozent bei 8.863 Punkten schloss. Daiwa Securities zogen um 1,7 Prozent an, nachdem Credit Suisse ihr Kursziel für das Wertpapierhaus angehoben hatte. Die Aktien von Seven & i sanken dagegen um drei Prozent, nachdem der Einzelhändler einen eingetrübten Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt hatte.

Auch in Südkorea dominierten die positiven Vorzeichen. Der Kospi-Index stieg um 0,1 Prozent. Auf der einen Seite plagten den Markt Sorgen um eine weitere Verschärfung der Eurokrise. Andererseits hofften die Anleger auf weiter steigende Gewinne der einheimischen Unternehmen. Der Elektronikkonzern Samsung hatte für das dritte Quartal einen Rekordgewinn avisiert. Nach volatilem Handelsverlauf gewann die Aktie 0,2 Prozent.

Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong zeigt nach oben. Er klettert um 0,5 Prozent, angeführt von Einzelhandels- und Rohstofftiteln. Der australische S&P/ASX 200 schloss 0,9 Prozent fester bei einem Jahreshoch von 4.494 Punkten. BHP Billiton verbilligten sich um 1,3 Prozent, während Rio Tinto um 0,4 Prozent zulegten.

Der Goldpreis bleibt auf der Überholspur. In der Nacht zog er zeitweise bis auf 1.797,70 Dollar je Feinunze an, den höchsten Stand seit elf Monaten, fiel dann aber auf aktuell 1.792 Dollar zurück. Trotzdem profitierten nicht alle Goldminenbetreiber: Newcrest Mining büßten in Sydney rund zwei Prozent ein, während Zijin Mining Group in Hongkong 1,6 Prozent gewannen.

Die Ölpreise kamen wieder etwas unter Druck. Das Barrel der Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 91,54 Dollar. Am Vortag war das schwarze Gold wegen des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien um gut vier Prozent nach oben geschnellt. Das gab den asiatischen Öltiteln Auftrieb. In Hongkong legten Cnooc um 0,3 Prozent, in Tokio Inpex um 1,3 Prozent und in Seoul SK Innovation um 0,3 Prozent zu.

=== 
INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                       (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               4.494,40   +0,94%        08.00 
Nikkei-225 (Tokio)                 8.863,30   +0,44%        08.00 
Kospi (Seoul)                      1.996,64   +0,12%        08.00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        21.018,16   +0,53%        10.00 
Straits-Times (Singapur)           3.108,30   +0,70%        11.00 
 
DEVISEN    zuletzt  +/- %   0.00 Uhr  Do, 12.45 Uhr 
EUR/USD     1,3007  -0,1%     1,3018         1,2948 
EUR/JPY   101,9701  -0,2%   102,1679       101,7213 
USD/JPY    78,4080  -0,1%    78,4960        78,5550 
USD/KRW  1111,1500  -0,1%  1112,3200      1113,0500 
USD/CNY     6,2845     0%     6,2845         6,2845 
AUD/USD     1,0249  +0,0%     1,0246         1,0221 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/reh/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 05, 2012 04:22 ET (08:22 GMT)

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© 2012 Dow Jones News
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