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MÄRKTE USA/Fiskalklippe drückt Stimmung der Investoren

Die Furcht vor der Fiskalklippe setzt den Investoren an Wall Street am Mittwoch erneut zu. Nachdem die Eurokrise mit der Griechenland-Hilfe in den Hintergrund getreten ist, kehren nun Amerikas Haushaltssorgen wieder ins Bewusstsein. Daher ist bei den Kursen nicht mit großen Sprüngen zu rechnen. Der S&P-500-Futures wie auch der Nasdaq-Futures fallen um je 0,4 Prozent.

Die Investoren hoffen aber auf positive Signale von Konjunkturseite. So stehen um 16.00 Uhr deutscher Zeit Daten zu dem stark beachteten Immobilienmarkt an, nämlich die Neubauverkäufe. Sie werden von Experten für Oktober mit einem Minus von einem Prozent prognostiziert. Am Abend wird dann das Beige Book veröffentlicht. Darin sind die Konjunktur-Einschätzungen der regionalen US-Notenbanken vereint.

Der Dollar zeigt sich zum Euro fest - die Freude über die bewilligte Griechenland-Hilfe hat sich schon wieder verflüchtigt und einer Skepsis über die weitere Entwicklung Platz gemacht. Der Euro fällt sogar unter 1,29 Dollar, aktuell notiert er bei 1,2887. Der feste Dollar drückt auf die Rohstoffpreise. So geht es mit dem Ölpreis um 1,1 Prozent auf 86,23 Dollar je Barrel WTI-Öl nach unten. Zudem belastet hier die Sorge wegen einer schwächelnden Wirtschaft.

Auch Gold kommt mit dem steigenden Greenback deutlich zurück und notiert nur noch bei 1.714 Dollar je Feinunze. Am Anleihemarkt tendieren die Titel wenig verändert. Die Rendite der zehnjährigen steht bei 1,62 Prozent.

Die Aktien von Green Mountain Coffee Roasters springen um 23 Prozent nach oben. Sowohl Geschäftszahlen als auch Ausblick des Unternehmens haben überzeugt. Umsatz und Ergebnis je Aktie lagen im vierten Geschäftsquartal deutlich über dem Analystenkonsens. Zudem setzte sich der Kaffeeröster höhere Ertragsziele für das Geschäftsjahr 2012/2013. Der Kurs legte um 22 Prozent zu.

Der Kurs von Groupon steigt um 2,8 Prozent in Reaktion auf Medienberichte über mögliche personelle Veränderungen in der Unternehmensführung. Demnach soll Mitbegründer Andrew Mason durch einen erfahreneren CEO ersetzt werden. Zweifel am Geschäftsmodell von Groupon haben die Aktie in diesem Jahr um bisher über 80 Prozent abstürzen lassen.

Aktien von Analog Devices fallen um 2,8 Prozent. Der Gewinnausblick des Chipherstellers auf das erste Geschäftsquartal hat die Analystenerwartungen verfehlt.

=== 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Mi, 9.05 Uhr  Di, 17.42 Uhr 
EUR/USD    1,2887  -0,37%        1,2934         1,2937 
EUR/JPY  105,6513  -0,33%      105,9994       106,4579 
EUR/CHF    1,2032  -0,05%        1,2038         1,2045 
USD/JPY   81,7915  -0,21%       81,9600        82,2700 
GBP/USD    1,5972  -0,26%        1,6014         1,6023 
=== 

Kontakt zum Autor: ralf.zerback@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2012 08:29 ET (13:29 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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