Energisch hat sich heute Bundesaußenminister Fischer gegen einen Krieg mit dem Irak ausgesprochen. «Lasst doch um Gottes Willen die Inspektoren im Irak ihre Arbeit machen, das ist die beste Voraussetzung um einen Krieg zu verhindern», sagte Fischer am Mittwochabend in Hannover vor mehr als 500 Zuhörern bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung der niedersächsischen Grünen. Die USA würden die Gefahr unterschätzen, die sich aus einem Krieg mit Irak ergeben könne.
Hieraus könnten erhebliche Risiken entstehen. Die regionale Stabilität sei akut gefährdet und Deutschland als Nachbar „direkt betroffen“. Die diplomatischen Mittel seien hingegen noch nicht ausgeschöpft. Purer Antiamerikanismus mache auf der anderen Seite aber auch keinen Sinn. Man dürfe nicht provozieren.
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