David Rosenberg, Chefvolkswirt für Nord Amerika bei der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch, glaubt, dass die amerikanische Zentralbank ihren bisherigen geldpolitischen Kurs beibehalten wird. Auch die heute bekannt gegebenen Oktober-Arbeitsmarktdaten seien nicht so großartig ausgefallen, wie dies kolportiert werde. Zwar sei die Arbeitslosenquote von 6,1 auf 6 Prozent gefallen. Damit stagniere sie aber seit Mai auf gleichbleibendem Niveau - und dies, obwohl das Wirtschaftswachstum seither um rund 5 Prozent zugelegt habe.
Inflationsdruck, so Rosenberg, könne er für die nähere Zukunft deshalb nicht ausmachen. Auch die Löhne seien innerhalb des letzten halben Jahres kaum angestiegen, so dass die Impulse durch steigende Kaufkraft begrenzt bleiben dürften. Sobald sich dieses Niveau erhöhe, würden dann aber die "verborgenen Arbeitslosen" auf den Plan treten, die bisher nicht gemeldet seien. Laut Rosenbergs Schätzungen sei die "nichtoffizielle Gesamtarbeitslosigkeit" im Oktober gegenüber dem Vorjahr sogar von 8,6 auf 9 Prozent angewachsen.
Inflationsdruck, so Rosenberg, könne er für die nähere Zukunft deshalb nicht ausmachen. Auch die Löhne seien innerhalb des letzten halben Jahres kaum angestiegen, so dass die Impulse durch steigende Kaufkraft begrenzt bleiben dürften. Sobald sich dieses Niveau erhöhe, würden dann aber die "verborgenen Arbeitslosen" auf den Plan treten, die bisher nicht gemeldet seien. Laut Rosenbergs Schätzungen sei die "nichtoffizielle Gesamtarbeitslosigkeit" im Oktober gegenüber dem Vorjahr sogar von 8,6 auf 9 Prozent angewachsen.
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