Pfizer hat in Zusammenarbeit mit Microsoft 17 Klagen gegen Versender von Spam-Mails eingereicht. Diese hatten in einschlägigen Mailings Pfizers Potenzmittel Viagra zum Kauf angeboten. Zu den Verklagten gehören unter anderem die Anbieter CanadianPharmacy und E-Pharmacy Direct. Wie die Unternehmen berichteten, seien den Klagen umfangreiche Untersuchungen vorausgegangen, die sich über sieben Monate erstreckt hätten. Die Spammer hätten sich in verschiedenen Ringen organisiert; ihre wahre Identität sei oft schwierig zurück zu verfolgen.
Pfizer argumentiert unter anderem, dass die verkauften Viagra-Packungen aus dem Ausland stammten und nicht von der Food and Drug Administration zugelassen seien. Microsoft will mit den Klagen seine Hotmail-Nutzer schützen, die mit den unerwünschten Mails millionenfach bombardiert worden seien. Der Softwareriese schätzt, dass rund ein Viertel aller Spam-Mails auf das Konto von "Viagra-Versendern" gehen.
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