Berlin (ots) - Angesichts des geplanten Stellenabbaus bei der
Deutschen Bank hat Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement die
Wirtschaft aufgefordert, mehr Verantwortung für den Standort
Deutschland zu übernehmen. Er erwarte "ein breiteres Engagement,
Sensibilität für die Situation im Land", sagte Clement dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). "Beispielsweise gibt es noch viel zu
wenig Unternehmen, die sich am Ausbildungspakt beteiligen. Und die
Kostenreduktion der Unternehmen durch Personalabbau sollte jetzt
langsam dem Ende zugehen", sagte er. "Die Gewinnsituation der
international agierenden deutschen Unternehmen ist - alles in allem -
so gut wie lange nicht mehr. Deshalb meine ich, ist es auch vor dem
Hintergrund unserer schrecklich hohen Arbeitslosigkeit an der Zeit,
dass die Unternehmensführungen zu ihrer Verantwortung für den
Standort Deutschland stehen, wo sie groß und stark geworden sind. Wir
haben in Deutschland für die Unternehmen Rahmenbedingungen
geschaffen, die sich international sehen lassen können." Auch die
Deutsche Bank kritisierte Clement. "Natürlich muss die Deutsche Bank
wieder auf einen der ersten Plätze im globalen Benchmarking kommen.
Das müssen wir erwarten. Der Abbau von Stellen darf auf diesem Weg
aber nicht das einzige Mittel sein."
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Rückfragen bitte an:
Der Tagesspiegel
Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
Email: thomas.wurster@tagesspiegel.de
Deutschen Bank hat Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement die
Wirtschaft aufgefordert, mehr Verantwortung für den Standort
Deutschland zu übernehmen. Er erwarte "ein breiteres Engagement,
Sensibilität für die Situation im Land", sagte Clement dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). "Beispielsweise gibt es noch viel zu
wenig Unternehmen, die sich am Ausbildungspakt beteiligen. Und die
Kostenreduktion der Unternehmen durch Personalabbau sollte jetzt
langsam dem Ende zugehen", sagte er. "Die Gewinnsituation der
international agierenden deutschen Unternehmen ist - alles in allem -
so gut wie lange nicht mehr. Deshalb meine ich, ist es auch vor dem
Hintergrund unserer schrecklich hohen Arbeitslosigkeit an der Zeit,
dass die Unternehmensführungen zu ihrer Verantwortung für den
Standort Deutschland stehen, wo sie groß und stark geworden sind. Wir
haben in Deutschland für die Unternehmen Rahmenbedingungen
geschaffen, die sich international sehen lassen können." Auch die
Deutsche Bank kritisierte Clement. "Natürlich muss die Deutsche Bank
wieder auf einen der ersten Plätze im globalen Benchmarking kommen.
Das müssen wir erwarten. Der Abbau von Stellen darf auf diesem Weg
aber nicht das einzige Mittel sein."
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