Berlin (ots) - Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat sich
klar für die geplante EU-Dienstleitungsrichtlinie ausgesprochen, die
Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Gewerkschaften, das Handwerk und
Sozialverbände kritisieren. "Wir brauchen mehr Wettbewerb in Europa,
auch im Dienstleistungssektor, das ist ganz klar. Und ich sehe keine
Gefahr, dass die Dienstleistungsrichtlinie dazu führen würde, dass
der deutsche Markt von ausländischen Anbietern überschwemmt würde.
Die meisten, die können, sind längst hier," sagte Clement dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). Die Richtlinie biete mehr Chancen als
Risiken. Der Dienstleitungssektor in Deutschland sei zu national
geprägt, sein Anteil am Export liege bei 14 Prozent. Clement sagte,
er sehe wie der Kanzler noch Gesprächsbedarf mit Brüssel, was etwa
Arbeitnehmerschutzrechte und Sozialstandards angehe. "Über alledem
darf jedoch nicht ein übertriebenes Schutzbedürfnis stehen, sondern
die Ideen von Markt und Wettbewerb. Mit diesen Maximen ist
Deutschland groß geworden."
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/26009-260
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Rückfragen bitte an:
Der Tagesspiegel
Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
Email: thomas.wurster@tagesspiegel.de
klar für die geplante EU-Dienstleitungsrichtlinie ausgesprochen, die
Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Gewerkschaften, das Handwerk und
Sozialverbände kritisieren. "Wir brauchen mehr Wettbewerb in Europa,
auch im Dienstleistungssektor, das ist ganz klar. Und ich sehe keine
Gefahr, dass die Dienstleistungsrichtlinie dazu führen würde, dass
der deutsche Markt von ausländischen Anbietern überschwemmt würde.
Die meisten, die können, sind längst hier," sagte Clement dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). Die Richtlinie biete mehr Chancen als
Risiken. Der Dienstleitungssektor in Deutschland sei zu national
geprägt, sein Anteil am Export liege bei 14 Prozent. Clement sagte,
er sehe wie der Kanzler noch Gesprächsbedarf mit Brüssel, was etwa
Arbeitnehmerschutzrechte und Sozialstandards angehe. "Über alledem
darf jedoch nicht ein übertriebenes Schutzbedürfnis stehen, sondern
die Ideen von Markt und Wettbewerb. Mit diesen Maximen ist
Deutschland groß geworden."
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