| Am US-Aktienmarkt wirkten auch heute die Aussagen nach, die gestern FED-Chef Alan Greenspan über die gesamtwirtschaftliche Lage getroffen hatte. Im Zuge einer ansonsten optimistischen Haltung hatte dieser ausgeführt, dass der US-Leitzins nach wie vor auf einem niedrigen Niveau liege. Die sonstige volkswirtschaftliche Datenlage war uneinheitlich. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend ein weiteres Mal zurückgegangen waren, waren die Preise für Importgüter im Januar - bedingt durch höhere Ölpreise - um satte 0,9 Prozent gestiegen. Darüber hinaus wies der Index der Frühindikatoren von Conference Board einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte auf. Sämtliche Daten - so widersprüchlich sie sonst auch waren - schienen jedoch auf ein Szenario weiter steigender Zinssätze hinzuweisen.Der Dow Jones Index verlor vor diesem Hintergrund 0,74 Prozent auf 10.754 Punkte. Der breitere S&P 500 Index gab 0,79 Prozent auf 1200 Stellen ab, der Nasdaq Composite schloss 1,25 Prozent im Minus bei 2061 Zählern. Die Aktie des Supermarktriesen Wal-Mart konnte sich nach überzeugenden Quartalszahlen um lediglich 0,19 Prozent auf 52,77 Dollar verbessern. Hewlett-Packard gaben nach ihrem Zahlenwerk vom Vortag 0,95 Prozent auf 20,86 Dollar ab. Beim Brennstoffzellen-Entwickler Ballard Power Systems wurden der am Morgen gemeldete ausgeweitete Verlust mit einem Abschlag um 9,08 Prozent auf 5,61 Dollar quittiert. Nvidia gaben im Vorfeld ihres Quartalsberichts 0,89 Prozent auf 25,51 Dollar ab. Der Euro stieg um 0,35 Prozent auf 1,3068 Dollar. Der März-Rohölfuture verbilligte sich um 79 Cents auf 47,54 Dollar pro Barrel, April-Gold legte um 1,70 auf 428,60 Dollar zu. |
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