Berlin (ots) - Die nationale Image-Kampagne zur
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stößt bei der deutschen Wirtschaft auf
großes Interesse. Die Signale sind sehr positiv", sagte Mike de
Vries, Geschäftsführer der "FC Deutschland GmbH" dem "Tagesspiegel am
Sonntag". Ich gehe davon aus, dass wir mehr als zehn Millionen Euro
von der deutschen Wirtschaft einwerben können." Die erste Runde der
Firmenakquisition sei in einem Monat abgeschlossen. Eine Zusage gab
bereits der Autokonzern Porsche: "Wir machen auf jeden Fall mit",
sagte ein Sprecher dem "Tagesspiegel". Auch bei VW, Daimler-Chrysler,
BASF, Bayer, EnBW, der Deutschen Bank und RWE werden konkrete
Engagements geprüft.
Das Budget von insgesamt 20 Millionen Euro für die WM-Kampagne
"Land der Ideen" soll je zur Hälfte von der Industrie und dem Bund
aufgebracht werden. Kleine Firmen sollen 100000 Euro für eine Lizenz
bezahlen, mittelgroße 500000 und Konzerne mit mehr als zehn
Milliarden Euro Umsatz eine Million. Um den großen Lizenznehmern die
Gelegenheit zu geben, sich besonders hervorzutun, sollen für sie nach
jüngsten Plänen der Organisatoren zusätzliche Premium-Pakete
geschnürt werden. Die großen Unternehmen sind eingeladen, sich über
ihre Lizenz hinaus zu engagieren", sagte Thomas Heilmann,
Vorstandschef der federführenden Werbeagentur Scholz & Friends dem
Tagesspiegel. Vorstellbar ist etwa, dass das Medienzentrum für die
zahlreichen Journalisten in den Räumen eines Konzerns untergebracht
ist, der auch die technische Infrastruktur und die Verpflegung zur
Verfügung stellt." Ein anderes Paket könnte vorsehen, dass ein
Konzern ein Land oder eine Weltregion exklusiv adoptiert", um dort
mit der Land der Ideen-Lizenz" für den WM-Standort zu werben.
Nach Informationen des "Tagesspiegel" soll es bald nach Ostern ein
Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Kreis der
mitwirkenden Unternehmen im Kanzleramt geben.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Der Tagesspiegel, Wirtschaftsredaktion
Telefon: 030-26009260
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=2790
Rückfragen bitte an:
Der Tagesspiegel
Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
Email: thomas.wurster@tagesspiegel.de
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stößt bei der deutschen Wirtschaft auf
großes Interesse. Die Signale sind sehr positiv", sagte Mike de
Vries, Geschäftsführer der "FC Deutschland GmbH" dem "Tagesspiegel am
Sonntag". Ich gehe davon aus, dass wir mehr als zehn Millionen Euro
von der deutschen Wirtschaft einwerben können." Die erste Runde der
Firmenakquisition sei in einem Monat abgeschlossen. Eine Zusage gab
bereits der Autokonzern Porsche: "Wir machen auf jeden Fall mit",
sagte ein Sprecher dem "Tagesspiegel". Auch bei VW, Daimler-Chrysler,
BASF, Bayer, EnBW, der Deutschen Bank und RWE werden konkrete
Engagements geprüft.
Das Budget von insgesamt 20 Millionen Euro für die WM-Kampagne
"Land der Ideen" soll je zur Hälfte von der Industrie und dem Bund
aufgebracht werden. Kleine Firmen sollen 100000 Euro für eine Lizenz
bezahlen, mittelgroße 500000 und Konzerne mit mehr als zehn
Milliarden Euro Umsatz eine Million. Um den großen Lizenznehmern die
Gelegenheit zu geben, sich besonders hervorzutun, sollen für sie nach
jüngsten Plänen der Organisatoren zusätzliche Premium-Pakete
geschnürt werden. Die großen Unternehmen sind eingeladen, sich über
ihre Lizenz hinaus zu engagieren", sagte Thomas Heilmann,
Vorstandschef der federführenden Werbeagentur Scholz & Friends dem
Tagesspiegel. Vorstellbar ist etwa, dass das Medienzentrum für die
zahlreichen Journalisten in den Räumen eines Konzerns untergebracht
ist, der auch die technische Infrastruktur und die Verpflegung zur
Verfügung stellt." Ein anderes Paket könnte vorsehen, dass ein
Konzern ein Land oder eine Weltregion exklusiv adoptiert", um dort
mit der Land der Ideen-Lizenz" für den WM-Standort zu werben.
Nach Informationen des "Tagesspiegel" soll es bald nach Ostern ein
Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Kreis der
mitwirkenden Unternehmen im Kanzleramt geben.
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