| US-Aktien waren auch am Mittwoch erneut stark gefragt. Dies bescherte dem Dow Jones Index ein weiteres Plus von 1,28 Prozent auf 10.464 Punkte. Der US-Blue-Chip-Index hat sich damit innerhalb von drei Tagen um über 300 Punkte verbessern können. Dies war bereits seit der Wiederwahl von Präsident George Bush im November des Vorjahres nicht mehr vorgekommen. Der S&P 500 Index konnte ebenfalls einen Aufschlag um 1,0 Prozent auf 1185 Zähler verbuchen. Der Nasdaq Composite Index stieg um 1,32 Prozent auf 2030 Punke, und damit immerhin wieder zurück auf ein Niveau, das er zuletzt vor zwei Monaten gesehen hatte. Geholfen hatte die Tatsache, dass Merrill Lynch den Technologiesektor von "underweight" auf "market weight" aufgestuft hatten. Das Finanzhaus vermochte hier wieder halbwegs angemessene Bewertungen zu erkennen, während man seiner Meinung nach inzwischen auch wieder von einem moderaten Gewinnwachstum ausgehen könne. Den Kursgewinnen vom Mittwoch gingen überdurchschnittlich hohe Umsätze einher. Besonders erfreut war am Markt über die Entwicklung der Verbraucherpreise. Hie hatte sich im April lediglich ein Anstieg um 0,5 Prozent ergeben. Ohne Energie und Lebensmittel hatten die Durchschnittspreise sogar auf dem Niveau des Vormonats verharrt. Noch am Tag vorher war bei den Erzeugerpreisen ein überraschend starker Zuwachs um 0,6 Prozent gemeldet worden, was die Inflationssorgen vieler Marktteilnehmer wiederbelebt hatte. Wohlgesonnen war man am Markt dem PC-Hersteller Hewlet-Packard. Dessen Quartalszahlen vom Vortag wurden mit einem Aufschlag von 4,64 Prozent auf 22,55 Dollar belohnt. Motorola gewannen nach einem Infrastruktur-Großauftrag 2,92 Prozent auf 16,90 Dollar hinzu. PalmOne verteuerten sich um 1,82 Prozent auf 25,69 Dollar, nachdem das Unternehmen ein neues Handheld-Modell vorgestellt hatte. Zu schierer Euphorie kam es im Autosektor. Hier führten Ford Motor mit einem Kursplus von 6,55 Prozent auf 9,92 Dollar das Feld an; General Motors konnten sich um 2,46 Prozent auf 31,61 Dollar erholen. Der Euro stieg um 0,6 Prozent auf ,2673 Dollar. Der Juni-Rohölfuture verbilligte sich um 1,72 auf 47,25 Dollar pro Barrel; Juli-Gold gewann 2,10 auf 421,90 Dollar hinzu. |
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