| Nach den Kursgewinnen der Vortage lehnten sich die US-Anleger am Freitag relativ entspannt zurück. Bei den größeren Blue Chips fanden einige Gewinnmitnahmen statt, gegen Nachmittag kam es aber auch wieder zu Zukäufen. Der Nachrichtenstrom floss nur spärlich, so dass die meisten Händler nach vorn in die kommende Woche blickten. Hier sieht man unter anderem neuen Daten zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts entgegen. Verschiedentlich war zu hören, dass die Erwartungen hier inzwischen relativ niedrig angesiedelt seien, so dass auch nur geringfügig positive Überraschungen für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung sorgen könnten. Der Dow Jones Index verlor 0,2 Prozent auf 10.471 Punkte, und auch der breitere S&P 500 Index musste einen geringfügigen Abschlag von 0,15 Prozent auf 1189 Zähler hinnehmen. Der technologielastige Nasdaq Composite hingegen konnte sich mit einem Aufschlag von 0,19 Prozent auf 2046 Stellen ins Plus retten. Exxon Mobil gaben 1,5 Prozent auf 54,01 Dollar ab. Das Unternehmen hatte für 972 Millionen Dollar einen Anteil an seinem Öl- und Gasproduktionsbereich an Occidential Petroleum verkauft, deren Titel sich um 0,12 Prozent auf 68,04 Dollar verbilligten. America West Airlines zogen um 7,48 Prozent auf 5,17 Dollar an, nachdem die Fluggesellschaft ihre Fusion mit dem insolventen Konkurrenten US Airways bestätigt hatten. US Airways hingegen brachen um 23,39 Prozent auf 95 Cents ein. 3M gaben 1,03 Prozent auf 77,06 Dollar ab. Zuvor hatten Smith Barney empfohlen, die Papiere in Titel von General Electric einzutauschen, was letzteren einen Aufschlag von 0,22 Prozent auf 37,00 Dollar bescherte. Der Euro verlor 0,5 Prozent auf 1,2562 Dollar. Der Juni-Rohölfuture verbesserte sich um 33 Cents auf 47,25 Dollar pro Barrel, Juli-Gold verlor 3,10 auf 417,70 Dollar pro Unze. |
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