BRÜSSEL (Dow Jones)--Die meisten EU-Länder halten zahlreiche Richtlinien über Finanzdienstleistungen nicht ein. Daher hat die EU-Kommission 16 Mitgliedstaaten am Mittwoch schriftlich ermahnt, in insgesamt 57 Fällen EU-Vorschriften über Marktmissbrauch rasch umzusetzen. Ansonsten droht die Behörde mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen Belgien, Tschechien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Zypern, Lettland, Luxemburg, Ungarn, die Niederlande, Polen, Portugal, Finnland, Schweden und Großbritannien.
Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy bescheinigte den EU-Ländern zwar Fortschritte zu einem offeneren, integrierteren und wettbewerbsfähigeren europäischen Finanzmarkt. "Einige Mitgliedstaaten hinken jedoch bei den Wertpapierrichtlinien hinterher", schränkte McCreevy ein. Die betroffenen Staaten haben es laut Kommission versäumt, bis 12. Oktober 2004 die EU-Richtlinien in nationales Recht umzuwandeln. -Von Ali Ulucay, Dow Jones Newswires; +32 2 7411490, europa.de@dowjones.com
DJG/aul/ptt -0-
Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy bescheinigte den EU-Ländern zwar Fortschritte zu einem offeneren, integrierteren und wettbewerbsfähigeren europäischen Finanzmarkt. "Einige Mitgliedstaaten hinken jedoch bei den Wertpapierrichtlinien hinterher", schränkte McCreevy ein. Die betroffenen Staaten haben es laut Kommission versäumt, bis 12. Oktober 2004 die EU-Richtlinien in nationales Recht umzuwandeln. -Von Ali Ulucay, Dow Jones Newswires; +32 2 7411490, europa.de@dowjones.com
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