Berlin (ots) - Berlin - Die Arbeitgeber haben eine raschere und
stärkere Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung
gefordert, als es die Bundesagentur für Arbeit (BA) plant. "Es kann
und muss schnell viel mehr getan werden", sagte Peter Clever,
Vorsitzender des BA-Verwaltungsrats und Vertreter des
Arbeitgeberverbandes BDA, dem "Tagesspiegel am Sonntag". Die BA will
Mitte 2006 den Beitrag um 0,5 Prozentpunkte drücken. Clever zufolge
könnten aber durch eine Senkung des Beitragssatzes um zwei
Prozentpunkte bis zu 300000 neue Arbeitsplätze entstehen. Allein die
durch die Abschaffung des so genannten Aussteuerungsbetrags könne die
Senkung um einen Prozentpunkt schon Anfang 2006 erfolgen. Diesen
Betrag zahlt die Bundesagentur für jeden Arbeitslosengeldempfänger an
den Bund, der in das Arbeitslosengeld II wechselt. "Noch stärker kann
der Beitrag abgesenkt werden, indem die Beitragszahler von einer
Vielzahl versicherungsfremder Aufgaben entlastet werden", findet
Clever. Leistungen zur Ersteingliederung Jugendlicher in den
Arbeitsmarkt oder Rehabilitationsmaßnahmen seien nicht Sache der
Beitragszahler, sondern müssten durch Steuern finanziert werden. Eine
optimal aufgestellte BA könnte die Arbeitslosigkeit Clever zufolge um
einen Prozentpunkt oder 400000 bis 500000 Menschen senken.
Rückfragen richten Sie bitte an
die Wirtschaftsredaktion, Tel. 030-26009260.
Originaltext: Der Tagesspiegel
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Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
thomas.wurster@tagesspiegel.de
stärkere Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung
gefordert, als es die Bundesagentur für Arbeit (BA) plant. "Es kann
und muss schnell viel mehr getan werden", sagte Peter Clever,
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Mitte 2006 den Beitrag um 0,5 Prozentpunkte drücken. Clever zufolge
könnten aber durch eine Senkung des Beitragssatzes um zwei
Prozentpunkte bis zu 300000 neue Arbeitsplätze entstehen. Allein die
durch die Abschaffung des so genannten Aussteuerungsbetrags könne die
Senkung um einen Prozentpunkt schon Anfang 2006 erfolgen. Diesen
Betrag zahlt die Bundesagentur für jeden Arbeitslosengeldempfänger an
den Bund, der in das Arbeitslosengeld II wechselt. "Noch stärker kann
der Beitrag abgesenkt werden, indem die Beitragszahler von einer
Vielzahl versicherungsfremder Aufgaben entlastet werden", findet
Clever. Leistungen zur Ersteingliederung Jugendlicher in den
Arbeitsmarkt oder Rehabilitationsmaßnahmen seien nicht Sache der
Beitragszahler, sondern müssten durch Steuern finanziert werden. Eine
optimal aufgestellte BA könnte die Arbeitslosigkeit Clever zufolge um
einen Prozentpunkt oder 400000 bis 500000 Menschen senken.
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