Der weltgrößte Aluminiumkonzern Alcoa
Analysten hatten zuvor im Durchschnitt mit einem Gewinnrückgang gerechnet, nachdem Alcoa selbst im September wegen der gesunkenen Aluminiumpreisen, der hohen Energiekosten sowie einer Schwäche im europäischen Automobilsektor einen niedrigeren Gewinn in Aussicht gestellt hatte.
Die Alcoa-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 1,85 Prozent zu, nachdem sie in der regulären Sitzung noch auf den tiefsten Stand seit Mai 2003 gefallen waren. Beim Umsatz verzeichnete Alcoa ein Plus von 13 Prozent auf 6,57 Milliarden Dollar. Hier hatten Experten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet.
Die stark gestiegenen Energiekosten sowie niedrigere Aluminium-Preise konnten durch das Produktivitätsprogramm nicht kompensiert werden, sagte Alcoa-Chef Alain Belda und begründete damit das im Vergleich zum Umsatzanstieg verhaltene Gewinnplus.
Alcoa hatte im Juni die zweite Stufe des Restruktueriungsplans bekannt gegeben. Demnach sollen bis Mitte 2006 insgesamt rund 8.100 der weltweit 131.000 Stellen gestrichen werden. Die jährliche Kostenbasis solle demnach um rund 200 Millionen Dollar gedrückt werden. Bis Ende September seien mehr als 1.400 Stellen abgebaut worden./zb/ck
ISIN BE0004374097
AXC0160 2005-10-10/23:34
