Credit Suisse First Boston hat die Gewinnprognosen für die unabhängigen Öl- und Gasförderer abgesenkt. Für den Gesamtsektor wurden diese für 2006 um 5 Prozent und für 2007 um 6 Prozent nach unten angepasst. Damit liegen sie für 2007 laut Thomson First Call 15 Prozent unterhalb der Konsensschätzungen.
Der für die Branche zuständige Analyst ist sich allerdings sicher, dass auch seine Kollegen ihre Prognosen bald reduzieren dürften. Auf die Förderunternehmen würden künftig immer höhere Abschreibungs- und Amortisationsbelastungen zukommen. Es werde immer teurer, an neue Vorkommen zu kommen und die bisher unterentwickelten Reserven abzubauen, die für 32 Prozent der Gesamtreserven stehen würden. Deshalb würden sich in der Förderung die hohen Margen von 2004 und 2005 nicht aufrechterhalten lassen.
Anlegern werde deshalb empfohlen, Titel von solchen Unternehmen auszuwählen, die nicht nur über hohe Vorkommen verfügten, sondern diese auch halbwegs kostengünstig ausbeuten könnten. Vor diesem Hintergrund seien vor allem die Aktien von Range Resources, Plains Exploration & Produktion, Apache und Anadarko Petroleum interessant.
