Dell hat heute einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach der PC-Riese in seinen Rechnern künftig auch auf AMD-Prozessoren zurückgreifen wolle. Bisher hat der weltgrößte PC-Hersteller ausschließlich Prozessoren des größeren Konkurrenten Intel eingebaut und galt dabei als Intels treuester Kunde. Das Unternehmen bezeichnete die Meldung deshalb als pure Spekulation, die nicht kommentiert.
Die taiwanesische Wirtschaftszeitung „Economic Daily News“ hatte zuvor berichtet, dass Dell seinen Zulieferern konkrete Pläne für den Einbau von AMD-Chips in PCs und Notebooks vorgegeben habe. Genannt wurden dabei die Hersteller Hon Hai Precision und Quanta. Daneben würden Foxconn Electronics bereits entsprechende Server-Boards bauen, während Asustek die Entwicklung von Motherboards mit AMD-Technik gestartet habe.
Im November 2004 hatte CEO Kevin Rollins schon einmal eine AMD-Produktlinie angekündigt, dies aber einige Monate später wieder dementiert.
An der Nasdaq legten Dell heute 1,03 Prozent auf 30,31 Dollar zu; Advances Micro Devices rutschten hingegen um 3,21 Prozent auf 26,22 Dollar ab.
