Durch die bis Ende 2006 abgeschlossene Integration der BW-Bank will die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ab dem Jahr 2008 rund 120 Millionen Euro einsparen. "Davon entfällt etwa die eine Hälfte auf Sach-, die andere Hälfte auf Personalkosten. Allein dadurch, dass wir 25 Doppelstandorte zusammenlegen, reduziert sich unter anderem der Aufwand für Immobilien jährlich um rund 25 Millionen Euro", sagte LBBW-Chef Siegfrid Jaschinski der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe).
Im Zuge der BW-Bank-Integration, die bis Ende 2006 abgeschlossen sein soll, fallen - wie bereits bekannt - 850 Stellen weg. "Der Abbau soll Ende 2007 beendet sein. Damit konnten wir bei den Stellenstreichungen am unteren Ende der Planung bleiben. So wie es aussieht, kommen wir mit den schon bisher genutzten Maßnahmen aus: Wir wollen die natürliche Fluktuation weiter nutzen. Jedes Jahr verlassen circa 450 Mitarbeiter die Bank. Zudem bieten wir Vorruhestands- und Altersteilzeitregelungen an", sagte er.
Jaschinski bestätigte zudem, dass die Landesbank im Moment die geplante Eigenkapitalrendite von 15 Prozent vor Steuern erwirtschafte. Das Jahr sei aber noch nicht vorbei. "Wir wollen unser Ergebnis weiter stabilisieren, was nicht ganz einfach ist", sagte er./zb
AXC0044 2005-12-11/20:19
