Die Bankgesellschaft Berlin ist bei der zum Verkauf stehenden Berliner Bank auf großes Interesse gestoßen. "Namen von Einzel-Interessenten will ich nicht nennen. Aber die Resonanz ist außerordentlich groß. Wir haben Anfragen aus sämtlichen Bankenlagern. Also aus dem öffentlich-rechtlichen Bankensektor, von den Genossenschafts- und den Privatbanken. Und auch ausländische Private-Equity-Investoren haben sich gemeldet", sagte der Chef der Bankgesellschaft Berlin, Hans-Jörg Vetter, der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe) "Bis zum 13. Januar müssen die indikativen Angebote vorliegen. Auf dieser Basis wird dann entschieden, mit wem weiter verhandelt wird."
Einem Bericht der "Berliner Morgenpost" ist unter den
Interessenten auch mit der Deutschen Bank
Die Bankgesellschaft Berlin, die nach nur durch Milliardenhilfen des Landes Berlin überlebt hat, muss die Berliner Bank wegen EU-Auflagen bis Ende 2006 verkaufen. Das Land Berlin muss sich ebenfalls von der Bankgesellschaft Berlin trennen. Vetter nannte zuletzt einen Mindestpreis von zwei Milliarden Euro für die Bank, deren Verkaufsverfahren Anfang 2007 anläuft.
"Wie teuer die Bank zum Zeitpunkt des Verkaufs sein wird, wollte Vetter nicht beziffern. Da müsste man in die berühmte Glaskugel schauen. Wir sollten dem Ergebnis des Bieterverfahrens nicht vorgreifen", sagte er. "Nachdem wir die Sanierungs-Pflicht abgearbeitet haben, ist es unser vorrangiges Interesse, das Konzerngeschäft für unsere Aktionäre in den nächsten beiden Jahren weiter zu optimieren."/zb
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AXC0045 2005-12-11/20:31
