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| 27.04.2006 13:44 | |
ROUNDUP/Branchenkreise: Vodafone will in Deutschland Stellen streichen | |
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Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone <VOD.ISE> <VOD.FSE> prüft nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen einen umfangreichen Stellenabbau in Deutschland. Im Gespräch seien neben dem Wegfall von Arbeitsplätzen die Auslagerung von Mitarbeitern etwa im IT-Bereich, verlautete am Donnerstag aus dem Umfeld des Unternehmens. Von den insgesamt 9.300 Stellen seien bis zu 2.500 gefährdet. Voraussichtlich werde der Umfang aber deutlich geringer sein. Ein Konzernsprecher sagte dazu: "Mir sind keine Pläne für eine Umstrukturierung bekannt, die Auswirkungen auf Arbeitsplätze haben." Den Kreisen zufolge ist bislang keine Entscheidung über den Umfang des Abbaus gefallen. Derzeit werde über die Pläne beraten, bevor Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen würden, hieß es. Die Einschnitte seien Teil eines konzernweiten Programms, mit dem Vodafone auf den zunehmenden Margendruck in Europa reagiere. GEWERKSCHAFT Die Gewerkschaft IG Metall rechnet daher mit "Veränderungen" bei Vodafone. "Wir wissen, dass Vodafone Mittel zur Kostenreduzierung prüft und an deren Umsetzung arbeitet", sagte ein Sprecher. Ziel sei nun, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. "Dabei werden IG Metall und Betriebsräte mit der Unternehmensführung zusammenarbeiten." Denkbar seien Arbeitszeitverkürzungen und Weiterbildungsmaßnahmen, um Mitarbeiter für neue Jobs im Unternehmen zu qualifizieren. Von der Konzernführung fordert die Gewerkschaft einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Mobilfunktarife in Deutschland sind durch den Markteintritt neuer Wettbewerber unter Druck geraten, was durch die zunehmende Marktsättigung verschärft wird. Die Sparmaßnahmen kommen daher nicht überraschend, zumal Marktführer T-Mobile bereits vor einem Jahr ein milliardenschweres Sparprogramm aufgelegt hatte. SPARMASSNAHMEN Vodafone hatte kürzlich seine Beteiligungen in Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien gebündelt und Kosteneinsparungen für den neu geschaffenen Geschäftsbereich angekündigt. Zum Umfang hatte die Gesellschaft keine Angaben gemacht. Dazu werde sich Vodafone voraussichtlich bei der Vorlage der Zahlen Ende Mai äußern, hieß es. Im ersten Quartal des laufenden Jahres bekam Vodafone D2 wie auch Marktführer T-Mobile den Konkurrenzdruck zu spüren. Bei beiden Unternehmen hätten sich Umsatz und operativer Gewinn rückläufig entwickelt, verlautete aus dem Umfeld der Unternehmen. Die Gesellschaften lehnten einen Kommentar dazu ab und verwiesen auf die Vorlage der Bilanzen im Mai./mur/fn/sk ISIN GB0007192106 DE0005557508 AXC0189 2006-04-27/13:41 © 2010 dpa-AFX Klicken Sie hier, um weitere aktuelle Nachrichten zum Unternehmen zu finden: | |
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