Rund 25 Minuten vor Beginn des Handels in den USA weisen die Futures auf wenig veränderte Eröffnungsverläufe an den New Yorker-Börsen hin. Der NASDAQ-Future verliert 0,1 Prozent auf 1.724,25 Punkte. Der S&P-Future steigt um 0,1 Prozent auf 1.295,50 Punkte.
Im Blickfeld steht der Bankensektor, zumal sowohl der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup als auch die viertgrößte US-Bank Wachovia in ihren Ergebnissen jeweilige Zuwächse verzeichneten. Jene soliden Zahlenwerke könnten den Gesamtmarkt vorerst stützen, doch wird ein Anstieg des Ölpreises auf fast 70 Dollar je Barrels vermutlich auf die Stimmung drücken. So setzt der Mai Futurekontrakt für US-Leichtöl aufgrund der Verschärfung der Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen im Zusammenhang mit den Nuklearambitionen Teherans die Rally um 0,5 Prozent auf 69,70 Dollar fort. Gleichzeitig dringt Gold über die psychologisch wichtige Marke von 600 um 1,4 Prozent auf 607 Dollar je Feinunze vor. Nach Ansicht von Experten besteht die gute Möglichkeit, dass der starke Anstieg der Ölpreise die Freude über positive Ertragsausweise weitgehend egalisiert.
Citigroup erwirtschaftete im ersten Quartal einen Nettogewinn von 5,64 Milliarden Dollar bzw 1,12 Dollar je Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies Citigroup einen Gewinn von 5,44 Milliarden Dollar bzw 1,04 Dollar je Aktie aus. Die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten lagen bei einem Gewinn von 1,02 Dollar je Aktie. Citigroup legen vorbörslich um 0,9 Prozent auf 48,48 Dollar zu.
Wachovia erwirtschaftete im ersten Quartal einen Nettogewinn von 1,73 Milliarden Dollar bzw 1,09 Dollar je Aktie. Abzüglich von Sonderbelastungen wurden 1,12 Dollar je Aktie verdient, was im Rahmen der Schätzungen der Analysten liegt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies die Bank einen Gewinn von 1,62 Milliarden Dollar bzw 1,01 Dollar je Aktie aus.
