Der Iran ist möglicherweise dazu bereit, sein laufendes Nuklearprogramm zu begrenzen. Dies meldete heute die „Financial Times“ unter Berufung auf nicht genannte Politiker aus dem Umfeld der Regierung in Teheran. Voraussetzung dafür sei aber, dass das Land nicht zu einem Komplett-Stopp der Urananreicherung gezwungen werde.
Laut Auskunft der beiden Regierungsvertreter seien rund 70 Prozent der politischen Führung Irans bereit, etwa einer Begrenzung der Zahl der Uran-Zentrifugen zuzustimmen. Zudem könne man sich dort vorstellen, objektive Garantien für den friedlichen Charakter des Atomprojekts abzugeben. Auf das Recht auf Urananreicherung an sich könne das Land aus seinem nationalen Interesse heraus aber nicht verzichten. Daneben bemängelten die iranischen Politiker, dass das internationale Dialogangebot keinen wirklichen Druck auf die Hardliner unter den Verantwortlichen ausgeübt habe.
