Frankfurt/Main (ots) -
Das starke Wachstum der deutschen Industrie bei Produktion und Auftragseingang setzte sich auch im Juli fort: Der RBS/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 08/06, notiert im Berichtsmonat mit 58.9 nur leicht unter dem Sechs-Jahreshoch vom Vormonat (59.5) und damit zum elften Mal in Folge über der Wachstumsschwelle von 50.
Zum insgesamt zehnten Mal in Folge stellten die Unternehmen neue Arbeitnehmer ein.
Der stärkste Preisanstieg bei Vormaterialien (Öl, Energie, Metalle) seit 21 Monaten führte bei den Verkaufspreisen im Juli zu einem neuen Umfragehoch (Teilindex: Verkaufspreise 56.2). Hohe Verkaufspreise und Einkaufskosten deuten auf steigenden Inflationsdruck hin.
Die anhaltend robuste Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten aus dem In- und Ausland bescherte den Unternehmen volle Auftragsbücher. Zulegen konnten die Firmen insbesondere bei Bestellungen aus den USA, der EU, Skandinavien, Asien und dem Nahen Osten. Der Auftragsbestand legte zum elften Mal in Folge zu.
Die Lieferzeiten bewegten sich im Juli fast auf Rekordniveau. Lieferengpässe bei Vormaterialien, insbesondere mineralölbasierten Produkten, Metallen und Verpackungskomponen-ten sowie die stärkere Nachfrage nach Rohstoffen, waren für die Verzögerungen verantwortlich.
Der "RBS/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Sponsor ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Der Index beruht auf der Befragung von 450 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).
Originaltext: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=43266 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_43266.rss2
Pressekontakt:
Ansichtsexemplare/Infos: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Sabine Ursel Pressesprecherin Bolongarostraße 82, 65929 Frankfurt Tel.: 0 69/3 08 38-1 13, mobil 01 63/3 08 38 00 E-Mail: sabine.ursel@bme.de www.bme.de
Das starke Wachstum der deutschen Industrie bei Produktion und Auftragseingang setzte sich auch im Juli fort: Der RBS/BME Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 08/06, notiert im Berichtsmonat mit 58.9 nur leicht unter dem Sechs-Jahreshoch vom Vormonat (59.5) und damit zum elften Mal in Folge über der Wachstumsschwelle von 50.
Zum insgesamt zehnten Mal in Folge stellten die Unternehmen neue Arbeitnehmer ein.
Der stärkste Preisanstieg bei Vormaterialien (Öl, Energie, Metalle) seit 21 Monaten führte bei den Verkaufspreisen im Juli zu einem neuen Umfragehoch (Teilindex: Verkaufspreise 56.2). Hohe Verkaufspreise und Einkaufskosten deuten auf steigenden Inflationsdruck hin.
Die anhaltend robuste Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten aus dem In- und Ausland bescherte den Unternehmen volle Auftragsbücher. Zulegen konnten die Firmen insbesondere bei Bestellungen aus den USA, der EU, Skandinavien, Asien und dem Nahen Osten. Der Auftragsbestand legte zum elften Mal in Folge zu.
Die Lieferzeiten bewegten sich im Juli fast auf Rekordniveau. Lieferengpässe bei Vormaterialien, insbesondere mineralölbasierten Produkten, Metallen und Verpackungskomponen-ten sowie die stärkere Nachfrage nach Rohstoffen, waren für die Verzögerungen verantwortlich.
Der "RBS/BME Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Sponsor ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Der Index beruht auf der Befragung von 450 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).
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