Frankfurt am Main (ots) -
- Weltweit wird mit einem durchschnittlichen Anstieg der Gehälter von 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate gerechnet - Geringe Gehaltssteigerungen von 2,3 % in Deutschland
In Deutschland werden die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um 2,3 % steigen. Sie werden damit 0,2 Prozentpunkte unter der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) für Deutschland erwarteten Inflationsrate von 2,5 % liegen. Dies ergab die jährliche globale Gehaltsstudie von Mercer Human Resource Consulting, einem der weltweit führenden Anbieter von HR-Beratungsdienstleistungen.
Weltweit wird mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 5,9 % bzw. 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate gerechnet. Bei fast zwei Drittel (63%) der insgesamt 60 untersuchten Länder dürften die durchschnittlichen Gehaltserhöhungen zwischen 1 und 3,5 Prozentpunkten über der Inflationsrate liegen. Einige wenige Länder werden diese Durchschnittswerte voraussichtlich deutlich überschreiten, allen voran Lettland mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 6,8 Prozentpunkten über der Inflationsrate. Paraguay und China folgen dicht auf, mit einem erwarteten durchschnittlichen Anstieg des Gehaltsniveaus in Höhe von 6,4 bzw. 5 Prozentpunkten über der Inflationsrate.
Während in den westeuropäischen Ländern eine eher stabile Gehaltsentwicklung erwartet wird, dürften die meisten osteuropäischen Staaten 2007 bei den Gehältern zulegen. In Lettland werden die Gehälter im Durchschnitt voraussichtlich um 11,1 % steigen (prognostizierte Inflationsrate: 4,3%), in Litauen um 7,3 % und in der Slowakei um 6,3 Prozent bei einer erwarteten Inflationsrate von 2,8% (Litauen) und 2,4 % (Slowakei). Dagegen müssen Beschäftigte in Ungarn mit Gehaltssteigerungen um 4,8% und einer Inflationsrate von 5,5% rechnen.
In den westeuropäischen Staaten wird der höchste durchschnittliche Anstieg zum vierten Mal in Folge für Griechenland prognostiziert, mit durchschnittlich 5% Gehaltssteigerung bei einer Inflationsrate von 3%. Beschäftigte in Irland können mit Gehaltssteigerungen von 4,5% und einer voraussichtlichen Inflationsrate von 2,5% rechnen. In Großbritannien dürften die Gehälter um 3,6% bei einer Inflationsrate von 1,9% steigen.
"Der Vergleich der prozentualen Gehaltssteigerungen verdeutlicht, dass in einigen Niedriglohnländern Osteuropas und Asiens ein Aufholeffekt einsetzt, der einen deutlichen relativen Anstieg des Gehaltsniveaus zur Folge hat. Umgekehrt muss man bei der Betrachtung der eher niedrigen prozentualen Gehaltssteigerungen in den traditionellen Hochlohnländern im Blick behalten, dass die Gehälter absolut betrachtet auf einem hohen Niveau bleiben," sagt Dirk Ewert, Leiter Human Capital Product Solutions bei Mercer Human Resource Consulting. Aus Sicht des Vergütungsexperten weisen die starken prozentualen Unterschiede bei den Gehaltssteigerungen letztlich auf eine allmählich einsetzende Angleichung der Gehaltsniveaus hin.
Die in mehr als 60 Ländern erhobenen Daten des Mercer Global Compensation Planning Report 2007 decken fünf Arbeitnehmerbereiche ab: Verkauf/ Vertrieb, Administration, Technisches Fachpersonal, Führungskräfte und Geschäftsleitungsebene. Die in dieser Veröffentlichung angegebenen Gehaltserhöhungen beziehen sich auf den Durchschnitt aller Arbeitnehmerkategorien und repräsentieren die voraussichtlichen Zahlen. Die Daten zu den voraussichtlichen Gehaltssteigerungen sind dem Total Remuneration Survey von Mercer entnommen. Die Angaben zu den erwarteten Inflationsraten stammen primär vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Mercer Human Resource Consulting, www.mercerhr.com
Mercer Human Resource Consulting ist mit über zwei Mrd. Dollar Umsatz weltweit Marktführer für Beratungsleistungen im Personalmanagement und damit zusammenhängenden Produkten und Dienstleistungen. Weltweit beschäftigt Mercer über 15.000 Mitarbeiter und ist in 190 Städten in 41 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist Teil der Mercer Inc., einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert.
In Deutschland ist Mercer Human Resource Consulting mit derzeit über 300 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart der führende Berater für Human Resource Management.
Originaltext: Mercer Human Resource Consulting Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=53129 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_53129.rss2
Pressekontakt: Mercer Human Resource Consulting GmbH
Bettina Paus Tel.: +49 (0) 69 96130 406 E-Mail: bettina.paus@mercer.com
Dirk Ewert Tel.: +49 (0)69 96130 579 E-Mail: dirk.ewert@mercer.com
- Weltweit wird mit einem durchschnittlichen Anstieg der Gehälter von 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate gerechnet - Geringe Gehaltssteigerungen von 2,3 % in Deutschland
In Deutschland werden die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um 2,3 % steigen. Sie werden damit 0,2 Prozentpunkte unter der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) für Deutschland erwarteten Inflationsrate von 2,5 % liegen. Dies ergab die jährliche globale Gehaltsstudie von Mercer Human Resource Consulting, einem der weltweit führenden Anbieter von HR-Beratungsdienstleistungen.
Weltweit wird mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 5,9 % bzw. 1,9 Prozentpunkten über der Inflationsrate gerechnet. Bei fast zwei Drittel (63%) der insgesamt 60 untersuchten Länder dürften die durchschnittlichen Gehaltserhöhungen zwischen 1 und 3,5 Prozentpunkten über der Inflationsrate liegen. Einige wenige Länder werden diese Durchschnittswerte voraussichtlich deutlich überschreiten, allen voran Lettland mit durchschnittlichen Gehaltssteigerungen von 6,8 Prozentpunkten über der Inflationsrate. Paraguay und China folgen dicht auf, mit einem erwarteten durchschnittlichen Anstieg des Gehaltsniveaus in Höhe von 6,4 bzw. 5 Prozentpunkten über der Inflationsrate.
Während in den westeuropäischen Ländern eine eher stabile Gehaltsentwicklung erwartet wird, dürften die meisten osteuropäischen Staaten 2007 bei den Gehältern zulegen. In Lettland werden die Gehälter im Durchschnitt voraussichtlich um 11,1 % steigen (prognostizierte Inflationsrate: 4,3%), in Litauen um 7,3 % und in der Slowakei um 6,3 Prozent bei einer erwarteten Inflationsrate von 2,8% (Litauen) und 2,4 % (Slowakei). Dagegen müssen Beschäftigte in Ungarn mit Gehaltssteigerungen um 4,8% und einer Inflationsrate von 5,5% rechnen.
In den westeuropäischen Staaten wird der höchste durchschnittliche Anstieg zum vierten Mal in Folge für Griechenland prognostiziert, mit durchschnittlich 5% Gehaltssteigerung bei einer Inflationsrate von 3%. Beschäftigte in Irland können mit Gehaltssteigerungen von 4,5% und einer voraussichtlichen Inflationsrate von 2,5% rechnen. In Großbritannien dürften die Gehälter um 3,6% bei einer Inflationsrate von 1,9% steigen.
"Der Vergleich der prozentualen Gehaltssteigerungen verdeutlicht, dass in einigen Niedriglohnländern Osteuropas und Asiens ein Aufholeffekt einsetzt, der einen deutlichen relativen Anstieg des Gehaltsniveaus zur Folge hat. Umgekehrt muss man bei der Betrachtung der eher niedrigen prozentualen Gehaltssteigerungen in den traditionellen Hochlohnländern im Blick behalten, dass die Gehälter absolut betrachtet auf einem hohen Niveau bleiben," sagt Dirk Ewert, Leiter Human Capital Product Solutions bei Mercer Human Resource Consulting. Aus Sicht des Vergütungsexperten weisen die starken prozentualen Unterschiede bei den Gehaltssteigerungen letztlich auf eine allmählich einsetzende Angleichung der Gehaltsniveaus hin.
Die in mehr als 60 Ländern erhobenen Daten des Mercer Global Compensation Planning Report 2007 decken fünf Arbeitnehmerbereiche ab: Verkauf/ Vertrieb, Administration, Technisches Fachpersonal, Führungskräfte und Geschäftsleitungsebene. Die in dieser Veröffentlichung angegebenen Gehaltserhöhungen beziehen sich auf den Durchschnitt aller Arbeitnehmerkategorien und repräsentieren die voraussichtlichen Zahlen. Die Daten zu den voraussichtlichen Gehaltssteigerungen sind dem Total Remuneration Survey von Mercer entnommen. Die Angaben zu den erwarteten Inflationsraten stammen primär vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
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Mercer Human Resource Consulting ist mit über zwei Mrd. Dollar Umsatz weltweit Marktführer für Beratungsleistungen im Personalmanagement und damit zusammenhängenden Produkten und Dienstleistungen. Weltweit beschäftigt Mercer über 15.000 Mitarbeiter und ist in 190 Städten in 41 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist Teil der Mercer Inc., einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago, Pacific und London notiert.
In Deutschland ist Mercer Human Resource Consulting mit derzeit über 300 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart der führende Berater für Human Resource Management.
Originaltext: Mercer Human Resource Consulting Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=53129 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_53129.rss2
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