Das Vorhaben, Wohneigentum besser in die staatlich geförderte Riester-Rente einzubeziehen, ist nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) vorerst gescheitert. Die Union habe die Verhandlungen mit der SPD am Freitag abgebrochen. "Die Positionen von Union und SPD liegen zu weit auseinander. Da ist keine Einigung möglich", sagte CDU-Finanzexperte Klaus-Peter Flosbach dem Blatt. Man werde den Arbeitsauftrag an die Fraktionsführungen zurückgeben.
Mit Hilfe der so genannten Riester-Rente sollten in Zukunft nicht nur langfristige Sparverträge bezuschusst werden, sondern auch der Kauf von Wohneigentum. Im Koalitionsvertrag hatte sich die schwarz- rote Regierung vorgenommen, die Schaffung von Wohneigentum zur Altersvorsorge staatlich stärker zu fördern. Über Einzelheiten der Umsetzung gab es aber immer wieder Streit./rh/DP/zb
AXC0148 2006-10-27/19:01